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Budapest – Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist Gerüchten entgegengetreten, nach denen die konservative Regierungspartei Fidesz aus der Europäischen Volkspartei (EVP) auszutreten gedenke. „Warum sollten wir das tun? Es ist Schwachsinn!”, so Orbán auf eine entsprechende Frage der Tageszeitung „Magyar Nemzet“, die den ungarischen Regierungschef vor wenigen Tagen im Budapester Parlament interviewte.

Brüssel/München - Am Mittwoch ist die EU-Austrittserklärung Großbritanniens in Brüssel eingegangen. Nun bleiben zwei Jahre Zeit, um die genauen Austrittsbedingungen des Landes aus der EU zu verhandeln. Dabei wird es vor allem um die Begrenzung des Zuzugs von EU-Ausländern nach Großbritannien und die Neugestaltung der Handelsbeziehungen gehen. „Wirtschaftsverhandlungen sind etwas ganz Besonderes: Sie funktionieren nur, wenn alle Konzessionen anbieten und es eine Übereinkunft erst gibt, wenn alle sich auf alles geeinigt haben“, sagt EU-Befürworter Charles Grant vom Zentrum für Europäische Reformen.

München - Kurz nach der Vereidigung Donald Trumps zum 45. US-Präsidenten hat die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) Politiker und Journalisten dazu aufgefordert, das „Trump-Bashing“ einzustellen. „Deutschland braucht eine stabile transatlantische Zusammenarbeit. Es ist nicht sinnvoll, wutschäumend Porzellan zu zerschlagen“, mahnte sie und forderte dazu auf, „alles daran zu setzen, schnell direkte Gespräche aufzunehmen“.

München - Die Unternehmen in Bayern rechnen mehrheitlich mit einem „weichen Brexit“, wie eine Untersuchung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) ergeben hat. Demnach gehen 58 Prozent der befragten Firmen davon aus, dass es weiterhin eine enge wirtschaftliche Bindung des Vereinigten Königreichs an die Europäische Union, etwa durch den weiteren Zugang zum Binnenmarkt oder ein umfassendes Freihandelsabkommen, geben wird. Nur 35 Prozent erwarten einen „harten Brexit“, der die deutsche Exportwirtschaft empfindlich treffen könnte.

München/London – Die Deutsche Finance Group hat für ihren PORTFOLIO Fund I einen institutionellen Zielfonds gezeichnet, der schwerpunktmäßig in Wohnimmobilien in Madrid und Barcelona investiert. Der Zielfondsmanager wurde 2012 von einem erfahrenen Projektentwicklerteam gegründet, ist spezialisiert auf Wohnimmobilien in den Großstädten Spaniens und legt derzeit den zweiten institutionellen Immobilienfonds auf. Der Partner verfügt über Büros in Luxemburg, Barcelona und Madrid, die handelnden Personen weisen mehr als 30 Jahre Berufserfahrung auf dem spanischen Immobilienmarkt auf.

Sonntag, 13 November 2016 16:52

Breitbart will nach Europa expandieren

in Medien

Los Angeles – Nach dem Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen zeichnet sich immer deutlicher ab, dass der konservative Mediendienst Breitbart, der zu den wichtigsten publizistischen Stützen des Republikaners im Wahlkampf zählte, nach Europa expandieren will. Breitbart-Chef Stephen Bannon führte zuletzt das Wahlkampfteam Trumps und zeichnet maßgeblich verantwortlich für dessen erfolgreiche Kampagne in den sozialen Medien.

Dresden – Heute vor 100 Jahren begann die Schlacht an der Somme, eine der größten Schlachten an der Westfront und – mit über einer Million gefallener, verwundeter und vermisster Soldaten auf allen Seiten – die verlustreichste des Ersten Weltkriegs. Bei den Briten ist die Somme-Schlacht bis heute tief im kollektiven Gedächtnis verankert – so wie die Schlacht um Verdun, die am 21. Februar 1916 begann und am 19. Dezember 1916 ohne wesentliche Verschiebung des Frontverlaufs endete, bei den Deutschen und Franzosen.

London - Das Vereinigte Königreich entscheidet sich für den Brexit. Ein Sieg für die Demokratie! Die Argumente der Befürworter und Gegner lassen sich auf Demokratie versus Kapitalismus fokussieren. Brexit Gegner stützen ihre Haltung vorwiegend auf wirtschaftliche Gründe. Vom Binnenmarkt profitieren vorwiegend Großunternehmen. So befürworten laut einer Bertelsmann Studie 80% der Mitglieder im britischen Industrieverband CBI den Verbleib in der EU, hingegen nur 47% der Mitglieder im Kleinunternehmerverband FSB.

Donnerstag, 23 Juni 2016 20:36

Brexit Entscheidung und Wahlen in Spanien

in Politik

München - Sollten sich die Briten heute für den Austritt beim Brexit Referendum entscheiden, befürchtet der legendäre Investor, Milliardär und Polit-Stratege George Soros sogar einen „Schwarzen Freitag“. Der „Kollaps“ der Europäischen Union würde nach seiner Ansicht die Rückkehr Russlands als Supermacht einleiten.

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