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Nürnberg/Fürth - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat eine intensivere Videoüberwachung an vielen Kriminalitätsbrennpunkten und öffentlichen Plätzen angekündigt, um die Polizei bei der Fahndung nach Taschendieben und der Aufklärung von Terrorakten zu unterstützen. Die Überwachungsmaßnahmen sollen zudem das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken und potenzielle Täter abschrecken.

München/Fürth – Die Deutsche Finance Foundation, die Stiftung des Münchner Fondsspezialisten DF Deutsche Finance Group, übergab dem Hospizverein Fürth e.V. anlässlich seiner neuen Büroeröffnung kürzlich eine Spende von 2.000 Euro. Der Fürther Hospizverein (Leitmotto: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“) betreibt vier Apartments, die nach hospizlich-palliativmedizinischen Kriterien geführt und von Palliativ-Care-Fachpersonal betreut werden.

München - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) strebt eine stärkere Aufklärung von Ausländern über Suchtgefahren an. „Oft verhindern Sprachbarrieren und Unkenntnis, dass Migranten bei Suchtfragen Hilfe in Anspruch nehmen. Landsleute können in diesem Fall die besten ‚Türöffner‘ sein“, sagte die christsoziale Politikerin in München. „Deshalb ist das Modellprojekt ‚Interkulturelle Suchthilfe in Bayern mit Migranten für Migranten‘ für die Suchtpräventionsarbeit so wertvoll.“

Nürnberg - Am Sonntag ging nach neun Tagen die größte Verbrauchermesse des Freistaates Bayern mit einem Besucherrückgang zu Ende. In zwölf Messehallen präsentierten sich etwa 1.200 Aussteller auf der Consumenta. Dazu gehörten neben den Direktvermarktern des Großraum Nürnbergs und den zugehörigen Landkreisen, Städten und Gemeinden wieder viele fränkische Unternehmen und Institutionen. Dass es hierbei immer auch um die Vermarktung regionaler Produkte und Imagewerbung für die Heimatregion geht, zeigt die jährliche Vergabe des Consumenta-Marketingpreises für besonderes Regionalmarketing. Unter dem Motto „Aus der Region – Für die Region“ zeigt die Messe, dass Heimat etwas Existentielles für den Menschen ist und deswegen auch im Marketing eine große Rolle spielt.

Fürth - Das Bayerische Landesamt für Statistik hat jetzt vorläufige Ergebnisse einer fünfjährlichen Totalerhebung der Fahrgastzahlen im Freistaat Bayern vorgelegt. Demnach beförderten die 1.175 in Bayern ansässigen Unternehmen des Schienennahverkehrs und gewerblichen Straßenpersonenverkehrs im letzten Jahr rund 1,38 Milliarden Fahrgäste. Die Fahrleistung lag insgesamt bei 675 Millionen Kilometern. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren bei den Unternehmen 27.664 Personen beschäftigt, rund 72 Prozent davon im Fahrdienst. Es fuhren 13.892 Omnibusse und 1.181 Schienenfahrzeuge.