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Straubing – Corinna Miazga (Jahrgang 1983) ist sicher nicht AfD Establishment! Die junge Frau eckt an. Aber Miazga bewegt auch etwas. Politische Gegner und Mainstream-Medien bezeichnen die Alternative für Deutschland (AfD) oft als eine Partei „alter weißer Männer“. Diese despektierliche Beschreibung haben sich die Kritiker aus Amerikaabgeschaut, wo die Wähler Donald Trumps genauso charakterisiert werden. Nicht abzustreiten ist, dass die Anhängerschaft der AfD tatsächlich vornehmlich aus Männern in gesetztem Alter besteht, doch allein schon die Tatsache, dass mit Alice Weidel eine dynamische und kämpferische Frau im Deutschen Bundestag den Ton angibt, belegt, dass das Klischeebild der wutbürgerlichen Altherrenpartei so nicht stimmt.

München - In den letzten Wochen verdichteten sich die Hinweise, jetzt ist es parteioffiziell: Horst Seehofer verschiebt seinen politischen Ruhestand und will doch über das Jahr 2018 hinaus CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident bleiben. Vor der Landtagswahl 2013 hatte er noch erklärt, seine politische Laufbahn im Jahr 2018 zu beenden.

München – Das Terminal 1 am Flughafen München wird um einen zusätzlichen Flugsteig erweitert und erhält einen zentralen Gebäudekomplex, der die Kapazität um zusätzlich sechs Millionen Passagiere pro Jahr erhöhen soll. Der neue Flugsteig soll mit den heutigen Modulen A und B des Terminal 1 verbunden werden und mehr als 320 Meter in das westliche Vorfeld des Airports hineinreichen. Nach Fertigstellung können dort bis zu zwölf Flugzeuge andocken. Zwei der Stationen werden extra für Maschinen des Typs Airbus A380 ausgelegt.

München - Der frühere bayerische Ministerpräsident und CSU-Parteivorsitzende Franz Josef Strauß hatte seiner Partei ins Stammbuch geschrieben: „Rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben.“ Getreu dieser Vorgabe ihres Übervaters positioniert sich die CSU auch in diesen Tagen wieder entschieden gegen alle politischen Kräfte rechts der sogenannten Mitte.

Hamburg - Auf der Titelseite der Ausgabe 35/2015 präsentierte das in Hamburg erscheinende Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ die Schlagzeile „Die spinnen, die Bayern“ inmitten eines grellbunten Bildes mit absonderlichen Fotomontagen. In der Unterzeile hieß es polemisch: „100 Jahre Franz Josef Strauß: Der Freistaat und das verklärte Erbe eines korrupten Landesvaters.“

München - Obwohl sie sich am gleichen Tag in München aufhält, wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht am Festakt zum 100. Geburtstag des früheren bayerischen Ministerpräsidenten und Bundesministers Franz Josef Strauß (CSU) am 4. September teilnehmen. Eine Sprecherin der Bayerischen Staatskanzlei sagte einsilbig: „Sie war geladen und hat vor einiger Zeit aus Termingründen abgesagt.“ Dabei wird Merkel nach Angaben des Bundespresseamtes am Tag der Gedenkfeier bis in die Nachmittagsstunden in München sein und dort die Technische Universität besuchen. „Danach ist die offizielle Terminliste bei uns beendet“, so eine Sprecherin des Bundespresseamtes. Laut einer Parteisprecherin wird Merkel gleichentags aber in Essen den Wahlkampf des CDU-Oberbürgermeisterkandidaten unterstützen und abends eine Feier des CDU-Landesverbands Nordrhein-Westfalens besuchen. Das zeigt deutlich, wie distanziert Merkel der CSU gegenübersteht, die sich der Sozialdemokratisierung der Union partiell noch verweigert.

München - In seiner aktuellen Ausgabe erhebt der „Spiegel“ schwere Vorwürfe gegen den früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß (CSU). Nach Angaben des Nachrichtenmagazins sollen bisher unbekannte Unterlagen der Wirtschaftsberatungsfirma „Eureco“ belegen, dass der 1988 verstorbene ehemalige Bundesminister mehrere Jahre lang mittels einer Briefkastenfirma hohe Geldbeträge von verschiedenen Unternehmen erhalten hat.