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Chios/München – Weitgehend unbeachtet von der hiesigen medialen Öffentlichkeit ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf der griechischen Insel Chios zu schweren Krawallen zwischen Migranten und Einheimischen gekommen. Wie die griechische Onlinezeitung „Ta Nea“ berichtete, sollen gewalttätige Nordafrikaner zunächst das Flüchtlingscamp Souda in Brand gesetzt haben, danach in ein Feuerwerksgeschäft eingedrungen sein und die gestohlene Pyrotechnik dann auf 
Einheimische und ihre Wohnhäuser geworfen haben. Dabei sei massiver Schaden an parkenden Pkw und Geschäften angerichtet worden.

München - In München-Neuperlach wird zum Schutz von Anwohnern eine vier Meter hohe Mauer um eine neue Unterkunft für 160 jugendliche Flüchtlinge errichtet. Die Stadt hätte den Mauerbau, der deutschlandweit für Gesprächsstoff sorgt, gerne vermieden. Die Steinwand wurde aber nach einem langen Rechtsstreit um die Baugenehmigung von sieben Nachbarn des Asylantenheims an der Nailastraße gerichtlich erstritten.

München - Zum ersten Mal seit ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin im Jahr 2005 wird Angela Merkel (CDU) offenbar nicht zum CSU-Parteitag eingeladen. Nach Medienberichten wurden in einer Sitzung des CSU-Strategieteams Zweifel daran angemeldet, dass ein Besuch der CDU-Vorsitzenden angesichts des offenen Streits über eine Zuzugsbegrenzung für Asylbewerber sinnvoll ist.

München - Alljährlich bittet der Münchner Pfarrer Michael Schlosser seine Gemeinde um Spenden für in Not geratene Menschen. Dazu gehören für den Geistlichen beispielsweise Familien, die sich die Klassenfahrten ihrer Kinder nicht leisten können, oder Bedürftige, die außerstande sind, die Reparatur einer defekten Waschmaschine zu bezahlen.

Düsseldorf - Der Chef der Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, hat wegen der Kosten für die Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern mit steigenden Versicherungsbeiträgen gedroht. Abzuwenden seien Beitragserhöhungen für die Versicherten nur durch höhere Steuerzuschüsse für Hartz-IV-Empfänger, wozu auch alle anerkannten Asylbewerber ohne Erwerbsarbeit gehören.

Berlin - Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht, hat die Zahl der Leih- und Zeitarbeiter im Jahr 2015 mit insgesamt 961.000 Personen einen neuen Höchststand erreicht. In früheren Jahren schwankte die Zahl der befristet Beschäftigten zwischen 610.000 und 910.000. Im Vergleich zum Vorjahr hat ihre Zahl 2015 um 50.000 zugenommen.

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