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München - Seit dem US-Wahlkampf sind sie in aller Munde: die sogenannten Social Bots. Dabei handelt es sich um Meinungsroboter, die in den sozialen Netzwerken ohne großen Aufwand politische Stimmungen und Sympathien verstärken. Die intelligentesten von ihnen können nicht bloß vorformulierte Nachrichten versenden, sondern auch eigenständig chatten. Diese Computerprogramme beeinflussen weitgehend selbständig Internet-Suchmaschinen, folgen Links, sammeln E-Mail-Adressen und wirken in den sozialen Medien als automatisierte Meinungsverstärker.

München - Erst jetzt wurde bekannt, dass es Ende Oktober bei einer Münchner Rathaus-Feier zu sexuellen Übergriffen von jungen Asylbewerbern auf Frauen kam. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte alle 18-jährigen Münchner – nach Medienberichten auch zahlreiche Flüchtlinge – ins Neue Rathaus am Marienplatz eingeladen.

Berlin - Der Linken-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm hat Ende August einem Afrikaner die illegale Einreise nach Deutschland ermöglicht. Einem Bericht der „Bild am Sonntag“ zufolge schmuggelte er den jungen Mann in seinem Auto von Italien über die Schweizer Grenze nach Deutschland. Auf Facebook verbreitete der Linken-Politiker später ein Foto, das den Asylsuchenden im Kofferraum seines Autos zeigt.

München - Am Sonntagabend feierten Freunde und Mitglieder der Münchner AfD den Wahlerfolg ihrer Partei bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Am Rande der Wahlparty in einem Restaurant am Münchner Ostbahnhof kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen, als kurz vor 18.00 Uhr etwa 30 vermummte Demonstranten der „Antifa“ mit Journalisten und Fotografen im Schlepptau vor das Veranstaltungslokal zogen.

Bad Tölz - Die von Medien als „neurechts“ etikettierte Identitäre Bewegung macht regelmäßig mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam, die man hierzulande bislang nur von linken Gruppen kannte. Gleichen sich auch manche Aktionsformen, so sind die Inhalte doch grundverschieden. Die jugendaffine Bewegung tritt nach eigenem Bekunden für die Freiheit, Kultur und Identität der europäischen Völker ein und wendet sich gegen die „multikulturelle Utopie“ mit „zügelloser Einwanderung“ und „voranschreitender Islamisierung“.

München - Von der Brexit-Entscheidung der Briten fühlt sich auch die Bayernpartei (BP) beflügelt und strebt ein Volksbegehren unter dem Motto „Freiheit für Bayern“ an. Die Kleinpartei, die bei der letzten bayerischen Landtagswahl mit 2,1 Prozent für ihre Verhältnisse ein Sensationsergebnis erzielte, will nichts Geringeres als den Austritt Bayerns aus der Bundesrepublik Deutschland und eine selbständige „Republik Bayern“.

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