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München - Im Schuljahr 2014/2015 wurden an den neun staatlichen Schulberatungsstellen in Bayern etwa tausend Mobbing-Fälle registriert. Nach Einschätzung von Experten ist das aber nur die Spitze eines Eisberges. Wenn man die Zahlen der aktuellen PISA-Studie auf den Freistaat herunterrechnet, könnten es fast 20.000 Kinder mit Mobbing-Erfahrung sein.

München - Ab dem 1. Januar 2017 können mehr bayerische Mütter und Väter vom Landeserziehungsgeld profitieren, da der Freistaat die Einkommensgrenzen für Eltern anhebt. Bayerns Familienministerin Emilia Müller (CSU) sagte zur Bedeutung dieser Sozialleistung: „Wir unterstützen Eltern in einer Phase, in der das Familieneinkommen am geringsten und der wirtschaftliche Bedarf am höchsten ist. Das Landeserziehungsgeld hilft dabei vor allem Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehenden.“

Freiburg/Würzburg - Die Betreuung eines „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings“ („UMA“) kostet die öffentliche Hand bis zu 150 Euro pro Tag. Das berichtet jetzt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf das Landratsamt des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald, das für die Versorgung des Freiburger Sexualmörders Hussein K. und 180 anderer „UMA“ zuständig ist.

München - Am 22. Juni trat das Bayerische Betreuungsgeldgesetz in Kraft, das rückwirkend ab dem 1. Januar 2015 gilt, um einen nahtlosen Übergang von der weggefallenen Bundesleistung zur neuen Landesleistung zu garantieren. Mit dem Landesbetreuungsgeld sollen Eltern in Bayern wieder frei entscheiden können, ob sie ihre ein- und zweijährigen Kinder selbst betreuen oder in eine Kita geben.

München - Im Rahmen eines Pilotversuchs der Staatsregierung können sich Schüler an 47 bayerischen Gymnasien für eine um ein Jahr verlängerte Mittelstufe entscheiden. Mit dem Projekt „Mittelstufe Plus“ haben sie de facto die Wahlmöglichkeit zwischen einer acht- und neunjährigen Gymnasialzeit. Bisher haben sich zwei Drittel der Schüler bzw. Eltern für die längere Schulzeit entschieden.