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Grünstadt – Wer auf rationale Argumente statt politische Stimmungsmache setzt, der kann der Elektromobilität derzeit nicht viel Positives abgewinnen. Elektroautos sind nämlich viel weniger alltagstauglich und umweltfreundlich, als von Politikern und Medien immer wieder behauptet wird. So reicht die Reichweite von Elektroautos bei Weitem nicht an die vollgetankter Diesel und Benziner heran, das Aufladen ist weiterhin beschwerlich, und die Elektrofahrzeuge sind immer noch teurer als Verbrenner.

München – Im Herbst 2019 verabschiedete der Bundesrat, in dem viele Landesregierungen mit grüner Beteiligung den Ton angeben, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Miet- und Wohnungseigentumsrechts. Damit soll der private Einbau von Ladestellen für Elektrofahrzeuge deutlich forciert werden. Druckmittel dafür ist der Anspruch eines jeden Mieters, dass an seinem Stellplatz eine Ladestation für E-Autos gebaut wird. Der Vermieter soll die Erlaubnis nur in Ausnahmefällen verweigern können und in Eigentümergemeinschaften ein einfacher Mehrheitsbeschluss ausreichen, um auch Wohnungseigentümern den Einbau von Ladestationen zu erleichtern. Der Gesetzentwurf zur Ausrichtung des Wohnungseigentumsrechts auf Elektromobilität geht auf eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zurück.