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Potsdam - Die AfD ist als neue Partei noch sehr lebendig und in ihrem inneren Kurs nicht verfestigt. Ihr Ehrenvorsitzender Alexander Gauland nutzte für die AfD mal die Metapher eines „gärigen Haufens“. Als nun der Bundesvorstand der AfD um Jörg Meuthen und Beatrix von Storch mit knapper Mehrheit den Parteiausschluss des umstrittenen Brandenburger Zampanos Andreas Kalbitz aufgrund dessen früherer (verschwiegener?) Mitgliedschaft in rechtsradikalen Kreisen durchdrückte, war der Aufschrei im rechten Lager der Partei sehr groß. Vor allem Alexander Gauland, Dr. Alice Weidel und der Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner legten sich für Andreas Kalbitz ins Zeug. Juristisch sei der Parteiausschluss nicht haltbar, argumentierte man. Immerhin sei das Formular spurlos verschwunden, das Kalbitz‘ Verschweigen seiner speziellen politischen Vergangenheiten beim Eintritt in die AfD beweisen soll.

Nürnberg - Um den Bundestagsabgeordneten Martin Sichert (Jahrgang 1980) ist es ruhiger geworden. Über zwei Jahre war der Franke von 2017 bis 2019 Landesvorsitzender der AfD Bayern bis sich im vergangenen Herbst die beiden Spitzenfrauen der AfD Bayern, die Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga und die Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Katrin Ebner-Steiner auf dem Landesparteitag einen überraschenden Kampf boten. Beide Frauen mobilisierten kurzfristig auf dem Parteitag einen Führungsanspruch für sich. Corinna Miazga setzte sich in einer Stichwahl gegen Ebner-Steiner durch. Martin Sichert war auf einmal nur noch Randfigur.

Stuttgart - Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Dr. Alice Weidel, ist beim Landesparteitag der AfD Baden-Württemberg in Böblingen zur neuen Landesvorsitzenden gewählt worden. Mitglieder des Landesverbands wählten Weidel am Samstag mit 54 Prozent der Stimmen. 547 der anwesenden Mitglieder stimmten für Weidel, 419 (41 Prozent) für ihren Kontrahenten, den bisherigen Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Dr. Dirk Spaniel.

Bad Aibling - Die AfD kritisiert die Haltung von Bad Aiblings CSU-Bürgermeister Felix Schwaller bezüglich der linksextremen Kundgebung am Sonntag in Bad Aibling. In den Augen der AfD missbraucht Felix Schwaller sein Amt für parteipolitische Taktiken und lässt die politische Neutralität vermissen, welche das Bürgermeisteramt üblicherweise mit sich bringt. Für den Sonntag Nachmittag haben sich zahlreiche linksextreme Vereinigungen für einen Aufmarsch in Bad Aibling angekündigt, darunter die Partei die Linke sowie die Vereinigung „Contre la tristess“, welche von den bayerischen Sicherheitsbehörden genau beobachtet wird und noch im September diesen Jahres illegal vor der CSU Geschäftsstelle demonstriert hat.

München - Beim „Pfeifferschen Drüsenfieber“ handelt es sich um eine harmlose Viruskrankheit, begleitet von Fieber, Schwindel und Orientierungsstörungen, das im Normalfall nach drei Monaten vollständig überstanden ist. Nicht so bei dem SPD-kontaminierten Kriminologen. Bei ihm kommen als Begleiterscheinungen erschwerend verharmlosende Wahrnehmungen und latente Realitätsverluste hinzu, die ihm den Blick auf komplexe Zahlenwerke statistischer Natur verstellen.

Berlin - Nun konnten die Abgeordneten der AfD das erste Mal im Deutschen Bundestag mit qualifizierten Reden bei den Wählern Punkte sammeln. Während die Spitzenleute vor laufenden Kameras  um das Ansehen der Partei kämpfen, blamierten aber einige Hinterbänkler und Parteifunktionäre und damit die ganze AfD in der breiten Öffentlichkeit und führen offenbar innerparteiliche Kleinkriege.