bayern-depesche.de

München - Das Coronavirus tut in diesen Tagen dasjenige, was Viren nun mal gerne so tun um zu überleben: Es mutiert. Schreckensmeldungen werden von Variationen aus England und Südafrika verbreitet, mindestens eine Variante entstand bekanntermaßen in der nicht artgerechten Massentierhaltung von Nerzen in Dänemark und übertrug sich auch auf Menschen. Die britische Variante ist in Zeiten von trotz Corona noch hoher Mobilität wenig überraschend auch schon in anderen Ländern angekommen und verbreitet, man hört von Belgien und Italien. Wahrscheinlich ist ferner, dass die Mutante auch Deutschland bereits erreicht hat. Die Ansteckungsfähigkeit der englischen Version soll angeblich 71% höher als diejenige der kontinentalen Variante sein, was zu weiterer Besorgnis bei den für die Pandemiebekämpfung Verantwortlichen führt. Auch die Veränderung im Sinne einer höheren Infektiosität darf jedoch eigentlich nicht erstaunen, da es der Entwicklungsweg einer Vielzahl von Viren ist. Nur so kann das Virus im Rahmen der Evolution auch erfolgreich sein.

Pappenheim - Wie nun selbst der größte Vermögensverwalter weltweit, der Fondsverwalter Blackrock erkannt hat, stellen die fortschreitenden Umweltschäden inzwischen die größte Bedrohung für die Entwicklung unserer Zivilisation und der Weltwirtschaft dar. Daher geht das Unternehmen zu völlig neuen Investmentstrategien über und bemüht sich um einen möglichst günstigen ökologischen Fußabdruck hinsichtlich aller relevanten Aktivitäten.

München - Der unabhängige bayerische Landtagsabgeordnete Markus Plenk (Jahrgang 1969), der bereits am Anfang der Pandemie als einziger Abgeordneter des Landtags gegen das Bayerische Infektionsschutzgesetz gestimmt hatte, stellte nun eine umfangreiche Anfrage zur Coronapolitik an die bayerische Staatsregierung.

Berlin - Der Deutsche Bundestag hat sich in erster Lesung mit dem von CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurf eines „Dritten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ beschäftigt. Die AfD-Bundestagsfraktion hat in diesem Zusammenhang einen Antrag gestellt, der die Eigenverantwortung statt Verbote und Zwänge in den Vordergrund rückt. Dadurch sollen sowohl ein gesundheitlicher und wirtschaftlicher Kollaps verhindert als auch unnötige Kollateralschäden vermieden werden.

München – Die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen führen zu immer mehr Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Das zeigt auch die Absage des Landesparteitages der bayerischen Freien Wähler (FW). Wie jetzt bekannt wurde, sagte die Parteispitze die Veranstaltung am 24. Oktober in Landshut kurzerhand ab. Ein Parteisprecher sagte, dass sich die Vorzeichen zuletzt massiv verschlechtert hätten und dieLandesversammlung deshalb aus Sicherheitsgründen gestrichen worden sei. Laut dem Veranstaltungskonzept sollten mehrere Hundert Delegierte auf zwei Hallen verteilt teilnehmen. Eine bloße Online-Veranstaltung sei rechtlich nicht möglich gewesen, so die Partei, weil neben der Grundsatzrede von Parteichef Hubert Aiwanger auch Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung standen. Die Freien Wähler hoffen nun, die Delegiertenversammlung im nächsten Jahr nachholen zu können.

München – Auf Bundes- wie auf Länderebene sorgt die Corona-Krise dafür, dass die großen Regierungsparteien in den Umfragen kräftig zulegen und die Oppositionsparteien Federn lassen. Die mitregierenden Juniorpartner können hingegen kaum von der Inszenierung eines erfolgreichen Corona-Krisenmanagements profitieren. Im Bund gilt das für die SPD, obwohl sie mit Olaf Scholz den Bundeswirtschaftsminister stellt, und in Bayern für die Freien Wähler (FW), die mit Hubert Aiwanger einen ebenso kompetenten wie volksnahen Wirtschaftsminister vorweisen können.

Geldersheim - Die Tatsache, dass unter Flüchtlingen, die Anzahl an Corona-Infizierten besonders hoch ist, wird in den Medien nur selten, oder besser, wenn überhaupt nur „ungern“ kommuniziert. Vermutlich ist das deshalb so, weil die Regierenden nicht einmal jetzt, trotz Corona-Krise, bereit sind, die Grenzen auch für diesen Personenkreis zu rigoros zu schließen. Dazu ein aktuelles Beispiel aus Bayern:

Seite 1 von 3