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München - Nachdem statt der genehmigten 50 Demonstranten am Wochenende 2.000 bis 3.000 Leute gegen die Corona-Maßnahmen demonstrierten, kündigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) an, dass man nicht zulassen werde, dass sich das wiederholen werde und versprach für das kommende Wochenende „völlig andere Konzepte“. Und wie diese Konzepte aussehen werden liegt auf der Hand: Der Minister kündigte eine deutlich höheres Polizeiaufgebot an, um die Auflagen für Demonstranten durchzusetzen.

München - Während in ganz Deutschland Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an Bekanntheit und Beliebtheit in der Coronakrise gewinnt, vollziehen sich im Freistaat Bayern Prozesse, die eher an eine Regierungsführung unter Recep Tayyip Erdogan in der Türkei oder Kim Jong-un in Nordkorea denken lassen: Markus Söder und sein Innenminister Joachim Herrmann (CSU) haben sich ein Polizeigesetz durch den Landtag winken lassen, das liberal gesinnte Juristen erschaudern lässt.

München - Nachdem Großveranstaltungen bis 31. August 2020 deutschlandweit verboten wurden, werden jetzt auch immer mehr Volksfeste neben dem Oktoberfest in Bayern abgesagt. In zwei bayerischen Städten zieren sich die Veranstalter aber noch.

Wien – Die Corona-Krise zeigt schonungslos die Defizite des Gesundheitssystems und die Schattenseiten der Globalisierung auf. Weder Krankenhäuser noch Pflegeheime waren hierzulande auf den Ausbruch des Coronavirus vorbereitet. Überall fehlte es an Desinfektionsmitteln, Schutzkleidung und Nasen-Mund-Masken, um die Seuche einzudämmen und das Personal im Gesundheits- und Pflegebereich wirksam zu schützen. Jetzt rächt sich, dass es kaum noch inländische Hersteller gesundheitsrelevanter Basisprodukte gibt und die Produktion von Schutzmaterialien und Medikamenten systematisch nach Indien und vor allem China ausgelagert wurde. Mittlerweile dämmert selbst globalisierungsbegeisterten Politikern, dass man Produktionskapazitäten für lebenswichtige Güter wieder zurückholen muss, um in Krisenzeiten nicht völlig auslandsabhängig zu sein. Politiker versuchen derzeit verzweifelt, irgendwo auf der Welt Abermillionen von Schutzmasken zu bestellen. Obwohl immer mehr Unternehmen in Deutschland ihre Produktion erweitern oder umstellen, ist die Nachfrage nach Masken sehr viel größer als das Angebot, was Preiswucherern und unseriösen Geschäftemacherngroße Chancen bietet.

Vaduz – Die Zeiten der Coronapandemie sind selbst für die gesündesten Unternehmen eine große Gefahr. Die Kaufleute Horst Erne und Dirk Wemhöner haben sich wohl irgendwann in den besinnlichen Tagen der Coronapandemie im beschaulichen Fürstentum Liechtenstein die Frage gestellt, ob es nicht nun Zeit dafür wäre, Gutes zu tun, um eigentlich gute Unternehmen, die der Lockdown in existenzielle Not bringt, über den Berg zu helfen. Die Runde der liechtensteiner Unternehmer ergänzte sich rasch um Celina Banzer, Martin Hörndlinger, Joachim Janert, und Joana Ogl. Und schon war eine patriotische Gruppe entstanden, die aber auch über die Grenzen des Fürstentums hinaus helfen möchte - mit Kapital und Sachverstand.

Berlin - US-Präsident Donald Trump hat die US-Finanzierung der WHO aufgrund „schwerwiegender Fehler“ in der Coronakrise ausgesetzt. Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) schreib dazu auf Twitter, „Schuldzuweisungen helfen nicht. Das Virus kennt keine Grenzen. Wir müssen gegen COVID-19 eng zusammenarbeiten. Eine der besten Investitionen ist es, die UN, allen voran die unterfinanzierte WHO, zu stärken.“

München - Da gibt es doch ein Land und dazu noch ein europäisches, nämlich Finnland, welches das Motto des attischen Staatsmannes Perikles beherzigte. Perikles (490 v. Chr. - 429 v. Chr.), der Athen gut vorbereitet in den Peloponnesischen Krieg gegen Sparta zu führen glaubte, sagte: „Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein.“

Rosenheim - Der Landtagsabgeordnete Andreas Winhart (AfD) fordert die Bayerische Staatsregierung auf, die geplante Langzeitstudie zur Dunkelziffer von Corona-Patienten mit über 3.000 Probanden in München sowie in Teilen im Landkreis Tirschenreuth auch auf die Region Rosenheim auszudehnen. Gerade die Region Rosenheim als Corona-Hot-Spot mit seiner Nähe zu Italien und Österreich, mit vielen Pendlern über die Grenze, dem Starkbierfest Anfang März, den zahlreichen Verkehrswegen durch die Region sowie den urbanen und ländlichen Gebieten sollte hier genauer unter die wissenschaftliche Lupe genommen werden.

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