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München - Die frühere Bundestagsabgeordnete und Bundesvorstandsmitglied der SPD, Angelika Barbe (Jahrgang 1951), rechnet scharf mit ihrer früheren Partei ab. Der Auslöser war eine Pressemitteilung der umstrittenen Münchner SPD-Stadträtinnen Tausend und Wenngatz, in der sie gegen ein Treffen Barbes mit Münchner Corona-Rebellen und dem Münchner Bundestagsabgeordneten der AfD Petr Bystron gehetzt haben.
Die Bürgerrechtsaktivistin veröffentlichte hierzu einen offenen Brief:

Berlin - Petr Bystron, bayerischer Bundestagsabgeordneter der AfD, ist ein augenscheinlich ausgesprochen gut vernetzter Politiker. Bystron (Jahrgang 1972) findet immer wieder Weg und Ton interessante Gesprächspartner weit über die AfD hinaus für hintergründige Aktionen zu gewinnen.

Saarbrücken – Tobias Hans (Jahrgang 1978) ist Ministerpräsident des Saarlands. Das Bundesland, dessen Saarpfalz-Gebiet bis in den Ersten Weltkrieg zu Bayern gehörte, hat die Coronakrise bislang ungleich besser überstanden als der Freistaat Bayern, den Ministerpräsident Markus Söder (CSU) medial wortgewaltig führt. Nun gilt Tobias Hans mit seinem zupackenden Charme auch bundesweit als Alternative für Christdemokraten, wollen sich diese nicht an die CSU verkaufen.

München - Dem Vorschlag des Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble (CDU), die Sommerferien zu verkürzen, kann Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bislang nur wenig abgewinnen. In einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk erklärte er, dass es in Bayern keine Streichung der Sommerferien geben werde, der Notenschluss werde in diesem Schuljahr jedoch später stattfinden.

Saarbrücken - Nachdem sich die Wahl eines FDP-Politikers zum thüringischen Ministerpräsidenten mittlerweile zu einer veritablen Staatskrise entwickelt hat, werden auch die Fronten innerhalb der Union klarer. Auf der einen Seite steht das Partei-Establishment, das die Wahl von Thomas Kemmerich (FDP) mit den Stimmen der AfD-Fraktion ebenso wie Angela Merkel für „unverzeihlich“ hält. Auf der anderen Seite wagt sich die Werteunion um Alexander Mitsch als parteiinterne Opposition immer mehr aus der Deckung. Nicht nur traute sich die in den letzten Tagen auf über 4.000 Mitglieder gewachsene Gruppierung zu, Herrn Kemmerich zur Wahl zu gratulieren, sie kritisierte auch die Entlassung des Ostbeauftragten der Bundesregierung und stellvertretenden thüringischen Landesvorsitzenden der CDU Christian Hirte als „Tiefschlag für die innerparteiliche Demokratie“.

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