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Nabburg-Neusath/Mauth-Finsterau - Die Zither gehört zu Bayern wie das Bier und die Blasmusik. Trotzdem ist es um das Saiteninstrument in den letzten Jahrzehnten immer stiller geworden. Man nimmt die Zither zwar noch in der Weihnachtszeit wahr, aber die großen Zeiten mit starker Präsenz in Konzerten und in den Medien scheinen vorbei zu sein.

München - Bei der Vorstellung der Tourismus-Bilanz für das Jahr 2015 konnte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) äußerst positive Daten vermelden. Im letzten Jahr wurden 34,2 Millionen Gästeankünfte und 88,1 Millionen Übernachtungen im Freistaat gezählt. Das entspricht laut Aigner einer „sehr beachtlichen“ Steigerung von 5,4 beziehungsweise 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das wie alle Jahre seit 2009 auch schon ein Rekordjahr für den bayerischen Tourismus war. Aigner resümierte: „Bayern ist Tourismusland Nummer eins in Deutschland.“ Für 2016 hofft sie auf die Bestmarke von 90 Millionen Gästeübernachtungen.

Wiesbaden - Ziemlich genau 500 Jahre ist nach landläufiger Auffassung das deutsche Reinheitsgebot für das Bierbrauen alt. Im April 1516 trat der Bayerische Landständetag unter Vorsitz von Herzog Wilhelm IV. in Ingolstadt zusammen und billigte eine vom Herzog vorgelegte Vorschrift, wonach zur Bierherstellung nur Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden dürfen. Dieses Reinheitsgebot wurde für ganz Bayern verbindlich und ist das älteste, noch gültige Lebensmittelgesetz der Welt. Gerade in Bayern soll das große Jubiläumsjahr deshalb gebührend gefeiert und so auch für die heimische Braukunst geworben werden.

München - Die Münchner Wiesn hat bisher nicht an ihre Besuchererfolge der letzten Jahre anknüpfen können und heuer deutlich weniger Gäste angezogen. In der ersten Woche besuchten rund drei Millionen Menschen die 182. Wiesn und damit etwa 300.000 weniger als 2014. Vor zwei Jahren waren es zur Halbzeit sogar noch 3,5 Millionen Besucher gewesen. Die meisten Wiesn-Wirte sprechen deshalb von einer Besucherflaute.