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Oberkotzau - Die Grund- und Mittelschule in Oberkotzau bekommt nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ mit Gerd Kögler ein AfD-Mitglied als neuen Rektor. So weit, so unspektakulär. Pikant ist die Berufung des AfD-Funktionärs durch die oberfränkische Bezirksregierung nur deshalb, weil es sich um eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ handelt.

Memmingen - Zwei Tage nach Weihnachten ist der Memminger Oberbürgermeister Markus Kennerknecht (SPD) im Alter von nur 46 Jahren überraschend gestorben. Beim Joggen in seiner Heimatgemeinde Durach hat der gebürtige Kemptener eine tödliche Herzattacke erlitten. Der Rathaus-Chef war verheiratet und hinterlässt zwei junge Töchter.

München - „Seit dem Gammelfleisch-Skandal werden immer wieder Aktionspläne erstellt, aber die CSU-Regierung ist zu unwillig, sie umzusetzen“, klagte jetzt die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Rosi Steinberger. Das habe auch der Oberste Rechnungshof im Zuge des „Bayern-Ei-Skandals“ kritisiert. Die Grünen-Politikerin monierte: „Unzureichende Eigenkontrollen, fehlendes Personal. Dazu werden die Kontrollen zu oft angemeldet. Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) erwischt auch keine Schwarzfahrer, wenn er vorher ankündigt, wann und welche Strecken er kontrolliert.“

Augsburg - Zum „Tag des offenen Denkmals“ am 11. September 2016werden in ganz Deutschland erstmals mehr als 8.000 Denkmäler zu besichtigen sein. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird damit ein neuer Rekord von Angeboten erreicht. Im letzten Jahr waren es noch 7.700 Denkmäler in rund 2.500 Gemeinden, die besucht werden konnten.

München - Trotz markiger Ankündigungen der bayerischen Staatsregierung, dass Asylbewerber in Erstaufnahmeeinrichtungen möglichst nur noch Sachleistungen statt Bargeld bekommen, sieht die Praxis im Freistaat anders aus Seit Oktober 2015, als das „Asylpaket I“ der Bundesregierung in Kraft trat, sollen Asylbewerber in Erstaufnahmeeinrichtungen eigentlich nur noch Sachleistungen erhalten, vielleicht Gutscheine, aber kein Bargeld mehr. Weil diese gesetzliche Regelung behördenseitig offensichtlich nur schleppend umgesetzt wird, verpufft auch die beabsichtigte Abschreckungswirkung durch das Sachleistungsprinzip.

München/Ebrach - Der politische Streit um das Naturschutzgebiet Steigerwald in Oberfranken eskaliert nicht nur zwischen Naturschützern und Vertretern der Holzwirtschaft: Die SPD-Landtagsfraktion wirft der Bezirksregierung von Oberfranken nun vor, ihr die Akteneinsicht zur Aufhebung des Naturschutzgebietes Steigerwald verweigert zu haben. Statt die geforderte Einsichtnahme zu gewähren, habe ihr die Regierung lediglich den Begründungsentwurf für die Aufhebung des Schutzgebietes „Ebracher Forst“ im Steigerwald übermittelt.