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München - Unlängst sorgten Bilder einer Überwachungskamera für Entsetzen, auf denen zu sehen ist, wie eine Frau in einer Berliner U-Bahn nach dem gezielten Fußtritt eines Mannes eine Treppe hinunterstürzt und mit dem Gesicht auf dem Boden aufschlägt. Am Mittwochnachmittag wurde bekannt, dass der U-Bahn-Treter identifiziert, aber noch nicht gefasst wurde. Der Angreifer soll aus Bulgarien stammen.

München/Berlin - Dem inhaftierten saudischen Blogger Raif Muhammad Badawi drohen nach aktuellen Medienberichten erneut fünfzig Peitschenhiebe. Der Internet-Aktivist gründete im Jahr 2008 das Online-Forum „Die saudischen Liberalen“ und setzt sich seither kritisch mit den politischen und religiösen Verhältnissen in Saudi-Arabien auseinander.

Berlin – Der frühere CDU-Bundesgeschäftsführer Peter Radunski (77) gehört zu den versiertesten strategischen Köpfen der Union. In den Jahren 1976 bis 1990 managte der studierte Politologe alle Wahlkämpfe der CDU, später war er Senator in Berlin, heute ist er Senior Advisor der PR-Profis von MS&L Germany. Radunskis Wort hat in CDU-Kreisen Gewicht. Seine aktuellen Empfehlungen zum Umgang mit der rechtspopulistischen AfD sind deshalb umso bemerkenswerter.

Berlin – Deutsche Hotel- und Tourismusverbände haben den Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zur Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie scharf kritisiert. Bei einer Verbandsanhörung in dieser Woche in Berlin wies der Vorsitzende des Hotelverbandes Deutschland (IHA), Otto Linder darauf hin, dass selbst Tagesreisen mit einem Wert von mehr als 75 Euro bei Inkrafttreten des Gesetzes als Pauschalreisen gelten würden. „Wenn Gäste im Hotel vor Ort noch einen Tagesausflug dazu buchen, müssten sie demzufolge denselben bürokratischen Formalismus über sich ergehen lassen, als ob sie ihren Jahresurlaub erneut buchten. Dafür haben weder Gäste noch wir als Gastgeber Verständnis“, so Lindner.

München – Die BMW Stiftung Herbert Quandt lädt in Kooperation mit dem Verlag Duncker & Humblot, der Barenboim-Said Akademie, der Candid Foundation und der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG) zu einem Vortrag von Ayad Al-Ani zum Thema „Araber in Europa – Historische Bilder und aktuelle Konflikte“ ein. Die Veranstaltung mit anschließender Diskussion findet am Mittwoch, 7. September 2016, ab 19:00 Uhr in den Räumen der BMW Stiftung in der Reinhardtstraße 58 in Berlin statt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung unter https://www.bmw-stiftung-events.com/BAA16 möglich.

San Francisco – Die US-amerikanische Luxushotelkette Hyatt wurde zum zweiten Mal in Folge von dem in San Francisco ansässigen Forschungs- und Beratungsinstitut „Great Place to Work“ auf die Liste der 100 besten Arbeitgeber Europas gesetzt. Mit dem Ranking „Europe’s Best Multinational Workplaces 2016“ zeichnet „Great Place to Work“ internationale Unternehmen aus, die attraktive Arbeitsbedingungen bieten und einen vernünftigen Umgang mit ihren Mitarbeitern pflegen. Als Voraussetzung müssen sie davor in mindestens drei Ländern Europas unter den besten Arbeitgebern gelistet worden sein. In der diesjährigen Rangliste kamen die Hyatt Hotels & Resorts in Deutschland auf Platz drei, in Großbritannien auf Platz sechs und in Frankreich auf den 16. Platz.

Berlin – Etwa 150 Linksautonome haben am Mittwoch vor dem Rathaus Berlin-Neukölln gegen die Errichtung einer Asylbewerberunterkunft auf einem Grundstück an der Kiefholzstraße demonstriert. Auf dem Gelände befindet sich die Wagenburg „Schwarzer Kanal“, die der Unterkunft weichen soll. Die linke Szene fordert stattdessen den Erhalt des „Sozial- und Kulturprojekts“ und „Wohnungen für alle“.

München – In Sachen Insolvenzplanverfahren über das Vermögen der Thormann Capital GmbH (ehemals LEO ONE Investment GmbH) und der und der Thormann Green EnergyVerwaltungs GmbH zeichnet sich nach Ansicht der mit dem Fall befassten Verbraucherschutzanwälte Dr. Thomas Schulte (Dr. Schulte und Partner, Berlin) und Dr. Stefan Lohr (Haiges Hermann Anderson LLP, München) ein Hoffnungsschimmer ab. Im Rahmen des Verfahrens soll eine Biogas-Anlage der Biogas Gut Schwaben GmbH und Co. KG in das Eigentum der geprellten Anleger überführt werden. Es handelt sich um ein Objekt in Niederbayern mit 800 kW BHKW und wurde durch ein Unternehmen der Münchner Strasser Capital gefertigt. Technisch und wirtschaftlich ist die Biogas-Anlage in tadellosem Zustand und "erwirtschaftet gutes Geld".

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