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München - Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) macht sich mit seiner Haltung zu den geplanten Nord-Süd-Stromtrassen wenig Freunde. Die Regierungen der anderen Bundesländer haben wenig Verständnis für die Weigerung Seehofers, Stromtrassen in Bayern zuzulassen. Die Verweigerungshaltung Seehofers könnte nun auch ein Nachspiel für bayerische Stromkunden haben. So wurde nun angekündigt, dass der deutsche Strommarkt in zwei Zonen eingeteilt werden müsse, wenn die geplanten Leitungen nicht verlegt werden. Das hätte deutlich höhere Strompreise für die Menschen in Bayern zur Folge. Seehofer will zumindest eine Leitung durch Bayern verhindern, weil der Widerstand in der regionalen Bevölkerung gigantisch ist.

München - Die EU-Kommission hat das Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums in Bayern für den Förderzeitraum 2015 bis 2020 genehmigt. Die Mittel für das Kulturlandschaftsprogramm, die Ausgleichszulage und die Investitionsförderung sind somit bis 2020 gesichert. Die 1,5 Milliarden Euro, die aus Brüssel nach Bayern fließen, werden mit Landesmitteln und Geldern des Bundes aufgestockt. Insgesamt stehen bis zum Jahr 2020 rund 3,5 Milliarden Euro für den ländlichen Raum in Bayern zur Verfügung.

Mittwoch, 18 Februar 2015 20:36

Horst Seehofer allein gegen alle

in Politik

München - Horst Seehofers (CSU) Vorstellungen einer gelungenen Energiewende decken sich nicht mit den Ansichten der meisten anderen Ministerpräsidenten. Der bayrische Ministerpräsident steht mit seiner Forderung, dass die neu zu errichtenden Gaskraftwerke von den anderen Bundesländern subventioniert werden, ziemlich alleine da.

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