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Berlin - Martin Luther kommt auf dem Evangelischen Kirchentag nur auf Plakaten vor. Die Star-Gäste des Mega-Events sind zwei Politiker: Barack Obama und Angela Merkel. Dabei ist Luther 500 Jahre nach dem Thesenanschlag aktueller denn je. Denn die Kirche paktiert wieder mit Politik und betreibt ungeniert Ablasshandel. Käme Luther selbst nach Berlin, würde er von den Kirchentags-Veranstaltern wohl gar nicht erst hereingelassen. „Rassist” und „völkischer Nationalist” wäre das Mindeste, was EKD-Funktionäre dem „Propheten der Deutschen” um die Ohren schlagen würden.

München - Ein internationales Konsortium aus 17 Banken einschließlich der Bayerischen Landesbank (BayernLB) finanziert den umstrittenen Bau der Dakota Access Pipeline, die Schieferöl aus North Dakota nach Illinois transportieren soll. Die Geldhäuser haben nach Medienberichten einen Gesamtkredit von mehr als 2,5 Milliarden Dollar gewährt. 120 Millionen US-Dollar stammen von der BayernLB.

Regensburg - Am 8. November 2016 wählen die US-Amerikaner einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin. Bis die Kandidaten von Republikanern und Demokraten feststehen, müssen alle Aspiranten in den Vorwahlkämpfen um die Stimmen ihrer Parteibasis werben. Bei den Republikanern hat sich längst der milliardenschwere Immobilienunternehmer Donald Trump den Favoritenstatus erkämpft. Bei den Demokraten führt die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton das Bewerberfeld an, gefolgt von dem Sozialisten Bernie Sanders.

Grafenwöhr - Das US-Militär führt auf dem Truppenplatz im oberpfälzischen Grafenwöhr immer mehr Übungen durch. Das Areal hat eine Fläche von 226 Quadratkilometern und ist damit der größte und gleichzeitig modernste Truppenübungsplatz der US-Armee in Europa. Der Betriebsratsvorsitzende der Zivilbeschäftigten geht von einem Anstieg der militärischen Übungen um 50 Prozent in den letzten vier Jahren aus.