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Augsburg - Am Donnerstagabend hat die Polizei den bayerischen SPD-Landtagsabgeordneten Linus Förster wegen des Verdachts auf Besitz kinderpornografischer Schriften verhaftet. Eine Ermittlungsrichterin hatte zuvor einen Haftbefehl erlassen. Das Augsburger Amtsgericht soll am Freitag darüber entscheiden, ob der Sozialdemokrat in Untersuchungshaft kommt.

Augsburg/München - Mitte November erfuhr die Öffentlichkeit, dass die Staatsanwaltschaft Augsburg gegen den bayerischen SPD-Landtagsabgeordneten Linus Förster wegen vorsätzlicher Körperverletzung und illegaler Bildaufnahmen von einer Frau ermittelt. Bei einer Durchsuchung der Wohn- und Büroräume des Politikers in Augsburg und München wurden Computerdaten sichergestellt, die noch ausgewertet werden.

München - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) strebt eine stärkere Aufklärung von Ausländern über Suchtgefahren an. „Oft verhindern Sprachbarrieren und Unkenntnis, dass Migranten bei Suchtfragen Hilfe in Anspruch nehmen. Landsleute können in diesem Fall die besten ‚Türöffner‘ sein“, sagte die christsoziale Politikerin in München. „Deshalb ist das Modellprojekt ‚Interkulturelle Suchthilfe in Bayern mit Migranten für Migranten‘ für die Suchtpräventionsarbeit so wertvoll.“

Augsburg - Zum „Tag des offenen Denkmals“ am 11. September 2016werden in ganz Deutschland erstmals mehr als 8.000 Denkmäler zu besichtigen sein. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird damit ein neuer Rekord von Angeboten erreicht. Im letzten Jahr waren es noch 7.700 Denkmäler in rund 2.500 Gemeinden, die besucht werden konnten.

München - Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik wurden bei den Gewerbeämtern in Bayern im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 49.117 Unternehmensneugründungen und 40.412 vollständige Aufgaben eines Gewerbebetriebs gemeldet. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im ersten Halbjahr 2015 ist die Zahl der Neugründungen damit um 3,7 Prozent zurückgegangen. Die vollständigen Aufgaben ergeben ebenfalls einen Rückgang um 3,3 Prozent.

Augsburg - Das Verwaltungsgericht Augsburg hat das in Bayern seit mehreren Jahren geltende partielle Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen für unzulässig erklärt und damit der Muslima Aqilah Sandhu recht gegeben. Die 25-Jährige mit deutscher und pakistanischer Staatsbürgerschaft arbeitet seit 2014 im Vorbereitungsdienst der Justiz und hatte vom Münchner Oberlandesgericht die Auflage erhalten, bei Auftritten mit Außenwirkung kein Kopftuch zu tragen.

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