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München - Zum ersten Mal seit ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin im Jahr 2005 wird Angela Merkel (CDU) offenbar nicht zum CSU-Parteitag eingeladen. Nach Medienberichten wurden in einer Sitzung des CSU-Strategieteams Zweifel daran angemeldet, dass ein Besuch der CDU-Vorsitzenden angesichts des offenen Streits über eine Zuzugsbegrenzung für Asylbewerber sinnvoll ist.

Redwitz - Vor einer Woche verübten zwei maskierte syrische Asylbewerber im oberfränkischen Redwitz einen schweren Raubüberfall. Die 22- und 23-jährigen Männer hatten am Montagabend den Inhaber eines Fliesenlegerbetriebs in seiner Wohnung auf dem Firmengelände mit Reizgas überwältigt, gefesselt und aus einem aufgebrochenen Tresor mehrere Tausend Euro sowie Schmuck gestohlen.

München - Alljährlich bittet der Münchner Pfarrer Michael Schlosser seine Gemeinde um Spenden für in Not geratene Menschen. Dazu gehören für den Geistlichen beispielsweise Familien, die sich die Klassenfahrten ihrer Kinder nicht leisten können, oder Bedürftige, die außerstande sind, die Reparatur einer defekten Waschmaschine zu bezahlen.

München - Stadtverwaltung, Wirte und Schausteller ziehen eine ernüchternde Bilanz: Das 183. Münchner Oktoberfest haben nur 5,6 Millionen Menschen besucht und damit noch einmal 300.000 weniger als im Vorjahr. Mit 5,6 Millionen Wiesn-Gästen wurde 2016 die niedrigste Besucherzahl seit 15 Jahren verzeichnet. Nur im Jahr 2001 waren mit 5,5 Millionen Besuchern noch weniger Menschen auf das Oktoberfest gekommen.

Düsseldorf - Der Chef der Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, hat wegen der Kosten für die Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern mit steigenden Versicherungsbeiträgen gedroht. Abzuwenden seien Beitragserhöhungen für die Versicherten nur durch höhere Steuerzuschüsse für Hartz-IV-Empfänger, wozu auch alle anerkannten Asylbewerber ohne Erwerbsarbeit gehören.

Regensburg - Bei einem Podiumsgespräch im Regensburger Presseclub ist CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer scharf mit der aus seiner Sicht windelweichen Abschiebepraxis von ausreisepflichtigen Asylbewerbern ins Gericht gegangen. Bei der Veranstaltung am letzten Donnerstag sagte er: „Das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese. Der ist drei Jahre hier als Wirtschaftsflüchtling, den kriegen wir nie wieder los.“

Wiesbaden - Im Jahr 2015 hatten 17,1 Millionen Menschen in Deutschland einen sogenannten Migrationshintergrund und damit mehr als je zuvor. Der Anteil der Bevölkerung mit ausländischen Wurzeln an der Gesamtbevölkerung erreichte den Rekordwert von 21,0 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs von 4,4 Prozent gegenüber 2014, wie das Statistische Bundesamt auf Basis des Mikrozensus 2015 mitteilt. Der Anstieg ist vor allem auf den massiven Zuzug von Ausländern zurückzuführen.

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