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Berlin – Auch der bayerische Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz gratulierte der Bundeswehr zu ihrer Gründung vor 65 Jahren. Auf seiner Facebook-Seite schrieb der CSU-Politiker: „Staatsbürger in Uniform – mit oder ohne Wehrpflicht. … 65 Jahre Einsatz für die Freiheit. Die Bundeswehr muss gerade jetzt als wichtiger Teil der Gesellschaft gedacht und gelebt werden.“ Bei dieser Gelegenheit veröffentlichte er Bilder aus seiner eigenen Grundwehrdienstzeit beim Gebirgsjägerbataillon 232. Die bei der Bundeswehr erlebte Kameradschaft hat Lenz offenbar verinnerlicht und pflegt sie auch in der Politik. So sagte eine Parteifreundin, die Europaabgeordnete Angelika Niebler, über ihn: „Lenz ist ein politischer Mensch mit klaren Zielen, beharrlich, aber nicht stur, selbstbewusst, ehrlich, kameradschaftlich. Und er hat das Herz am rechten Fleck.“ Das ist im Sinne der volkstümlichen Redensart und nicht als politische Standortbeschreibung gemeint, zumal der Oberbayer als Wirtschafts- und Energiepolitiker sowieso um ideologiefreie Sachpolitik bemüht ist. Dementsprechend sagte er einmal: „Ich möchte Traditionen bewahren und gleichzeitig zukunftsträchtige Entwicklungen in der Region unterstützen.“

Erding - Die altbayerische Herzogstadt Erding, im nordöstlichen Speckgürtel von München gelegen, ist vor allem für ihr Thermalbad weithin bekannt. Politisch ist die Stadt eigentlich von der CSU geprägt. So sind die Landtagsabgeordnete Ulrike Scharf und der Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz bislang eindeutig im öffentlichen Auftritt bestimmend. Und während Ulrike Scharf MdL eher mittelständische Positionen vertritt, gilt Andreas Lenz schon mal als Vordenker christsozial-grüner Politik. Lenz war es, der als einziger MdB der CSU mit den Grünen im Bundestag für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen stimmte.