bayern-depesche.de

München - Bei der turnusmäßigen Neuwahl des Fraktionsvorstandes der bayerischen Landtags-SPD sind der Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher, der Parlamentarische Geschäftsführer Volkmar Halbleib sowie die stellvertretenden Vorsitzenden Simone Strohmayr und Hans-Ulrich Pfaffmann in ihren Ämtern bestätigt worden. Rinderspacher erhielt 76,2 Prozent der Stimmen und Halbleib 78,6 Prozent.

Dresden - Um die „Riester-Rente“ – benannt nach Walter Riester, dem früheren SPD-Bundesarbeitsminister im Kabinett Gerhard Schröder – ist es ziemlich ruhig geworden. Das hängt damit zusammen, dass diese durch staatliche Zulagen geförderte, aber privat finanzierte Rente einige Erwartungen nicht erfüllt hat. Gedacht war dieses rentenpolitische Instrument einmal als Mittel gegen die massenhaft  drohende Altersarmut von Kleinverdienern. Mittlerweile hat sich aber gezeigt, dass eher die finanziell Abgesicherten von diesem staatlichen Rentenzuschussmodell profitieren.

München - Im Jahr 2013 waren rund 1,76 Millionen Menschen im Freistaat Bayern armutsgefährdet und damit etwa 40.000 mehr als im Vorjahr. Die Quote stieg von 14,1 auf 14,6 Prozent. Das geht aus dem neuesten Datenreport „Soziale Lage in Bayern 2014“ hervor, den das bayerische Sozialministerium am Mittwoch vorlegte. Die Armutsfalle droht demnach besonders den über 65-Jährigen und hier vor allem den Frauen. Die Quote stieg auf 25,1 Prozent. Noch höher ist die Armutsgefährdungsquote nur noch bei den Alleinerziehenden mit 42 Prozent. Nach behördlicher Definition gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens der gesamten Bevölkerung in Bayern zur Verfügung hat.

Seite 2 von 2