bayern-depesche.de

Nürnberg - Martin Sichert, streitbarer Vorsitzender der AfD Bayern, hat sich offenbar im Oberbayern Franz Bergmüller keinen Freund gemacht. Im Zuge einer Politposse um den Spitzenkandidaten der AfD Oberbayern zur Landtagswahl 2018 wurde der Gastwirt und Metzgermeister Franz Bergmüller erst zum stolzen AfD-Bezirksvorsitzenden gewählt und dann wieder abgewatscht. Bergmüller sei kein ordentliches Parteimitglied, hieß es. Nun sollte der Landesvorsitzende Martin Sichert klare Worte sprechen. Sichert, der auch mit den Stimmen aus dem Lager der "Leberkäsler" um Franz Bergmüller Anfang des Jahres zum Landesvorsitzenden gewählt wurde, sollte sich unmissverständlich zu Bergmüller bekennen. Doch so klar wurde Sicherts Standpunkt nie. Der eigentlich smarte Franke lavierte. So zumindest empfanden es die Freunde Bergmüllers wie der Rosenheimer AfD-Frontmann Andreas Winhart.

Rosenheim - Die oberbayerischen Landtagskandidaten Andreas Winhart und Franz Bergmüller der AfD kritisieren die Unterschriftensammlung der CSU zum geplanten Brennerbasistunnel-Nordzulauf. In den Augen der AfD sei die Aktion der CSU "weder zielführend noch zum richtigen Zeitpunkt angelegt" und vermutlich lediglich eine Wahlkampfaktion.

München - Im bundesweiten Vergleich steht Bayern seit Jahrzehnten in nahezu allen Bereichen vorbildlich da: Innere Sicherheit, Wirtschaft, Staatshaushalt. Diese Erfolge waren das Kapital der CSU, das diese vor jeder Wahl in die Waagschale legte und mit Ergebnissen belohnt wurde, von denen die CDU andernorts nur träumen konnte.

Greding - Am Wochenende übernahmen  einige „Qualitätsmedien“ eine dpa-Meldung über den AfD-Parteitag in Greding, in der die dpa nachweislich FAKE News verbreitete. Laut dpa will der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron Flüchtlinge, die in ihren unsicheren Heimatländer Urlaub machen, „selbstverständlich entsorgen“.  Dabei sagte Bystron in seiner viel umjubelten Rede, man müsse „solche Menschen“ wie die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz (SPD) „selbstverständlich entsorgen“. Dabei nahm er für alle beteiligten (auch andere Reporter) gut wahrnehmbar Bezug auf seinen Kollegen Alexander Gauland. Nur der dpa-Berichterstatter Klaus Tscharnke aus Nürnberg hörte etwas anderes und schickte seine Version über den Ticker.

Berlin - Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) erntete scharfe Kritik für ihre Äußerungen zu Polen. In der TV-Sendung Maybrit Illner sagte von der Leyen: „der gesunde demokratische Widerstand“ der jungen Polen gegen ihre eigene Regierung sei lobenswert und fügte hinzu: „die muss man unterstützen!“.

Berlin - Corinna Miazga ist eigentlich eine gebürtige Norddeutsche. Im Raum Oldenburg wuchs Corinna auf. Erst das Studium und die Liebe ließen sie später ins niederbayerische Straubing wechseln. Dort hat sie Wurzeln gefunden.Sie gilt seit Anbeginn der AfD als besonders eigenwillig und kampfstark. Schon ein Bernd Lucke, in der Öffentlichkeit fast vergessener Ex-Sprecher der AfD, konnte der Kampfbereitschaft Miazgas für die "Werte der AfD" einzutreten, auf Dauer nichts entgegen setzen. Lucke ist längst Geschichte. Corinna Miazga stieg auf.

München - Da wollte wohl jemand ganz dringend Pluspunkte bei seinem Dienstherrn sammeln: Peter Pytlik, Vize-Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern, hat mit seinem Frontalangriff auf den AfD-Landesvorsitzenden Petr Bystron ein Eigentor geschossen. Oder – wie er es ausdrücken würde – sich selbst einen „Bärendienst“ erwiesen.

Seite 5 von 6