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Montag, 20 April 2020 23:30

Corona-Krise: Beschaffungsdienstleister Kloepfel Group wittert großes Geschäft mit Masken

Wien – Die Corona-Krise zeigt schonungslos die Defizite des Gesundheitssystems und die Schattenseiten der Globalisierung auf. Weder Krankenhäuser noch Pflegeheime waren hierzulande auf den Ausbruch des Coronavirus vorbereitet. Überall fehlte es an Desinfektionsmitteln, Schutzkleidung und Nasen-Mund-Masken, um die Seuche einzudämmen und das Personal im Gesundheits- und Pflegebereich wirksam zu schützen. Jetzt rächt sich, dass es kaum noch inländische Hersteller gesundheitsrelevanter Basisprodukte gibt und die Produktion von Schutzmaterialien und Medikamenten systematisch nach Indien und vor allem China ausgelagert wurde. Mittlerweile dämmert selbst globalisierungsbegeisterten Politikern, dass man Produktionskapazitäten für lebenswichtige Güter wieder zurückholen muss, um in Krisenzeiten nicht völlig auslandsabhängig zu sein. Politiker versuchen derzeit verzweifelt, irgendwo auf der Welt Abermillionen von Schutzmasken zu bestellen. Obwohl immer mehr Unternehmen in Deutschland ihre Produktion erweitern oder umstellen, ist die Nachfrage nach Masken sehr viel größer als das Angebot, was Preiswucherern und unseriösen Geschäftemacherngroße Chancen bietet.

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