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Montag, 25 Januar 2016 18:35

Politisches Burnout-Syndrom

in Politik

München - In diesen unruhigen Zeiten einen Beitrag zu schreiben fällt schwer. Der realitätsfremde Glaube daran, dass wir alles schaffen können, was wir uns vornehmen, zeichnet ein Menschenbild der Überheblichkeit und lässt die Demut weichen. In diesem Glauben behaftet, schränken wir unsere eigene Freiheit ein, die Freiheit zumindest über sich selbst zu bestimmen. Oftmals überfordern wir uns und machen uns selbst dadurch unfrei. Das Burnout-Syndrom als Problem der Lebensbewältigung betrachtet, ist ein Beispiel hierfür. Wir wollen etwas schaffen und glauben fest daran, dass wir es schaffen. Letztendlich zerstören wir uns aber dabei selbst und machen uns zu unserem eigenen Knecht.

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