bayern-depesche.de

Donnerstag, 27 August 2015 00:50

Schnell-Anerkennung für Asylanten statt Schnell-Abschiebung

in Politik

Nürnberg - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg will die Asylverfahren für Ankömmlinge aus bestimmten Ländern vereinfachen und beschleunigen – das aber nicht mit dem Ziel schnellerer Abschiebungen, sondern schnellerer Bleiberechtsgewährung. Wie die Pressestelle des BAMF mitteilt, gibt es für Asylanten aus Syrien, dem Irak und Eritrea bereits seit November 2014 beschleunigte Anerkennungsverfahren. Das bedeutet, dass auf ein persönliches Anhörungsgespräch zwischen Asylbewerbern und Entscheidern verzichtet wird und die Asylanten mithilfe eines Dolmetschers ihre Fluchtgründe schriftlich einreichen dürfen. Dabei kann als sicher gelten, dass findige Asyl-Anwälte und „Flüchtlingshelfer“ ihre Klienten mit ausformulierten Standardtexten versorgen, die zuverlässig zur Anerkennung ihrer Asylanträge führen. Fußend auf einer Leitlinie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge können syrische Staatsangehörige neuerdings selbst dann in Deutschland bleiben, wenn sie über ein anderes europäisches Land eingereist sind. Nach Angaben der Behörde waren BAMF-Mitarbeiter schon bisher bemüht, Asylverfahren von Syrern aus „humanitären Gründen“ von anderen EU-Staaten zu übernehmen, die die Syrer dann auch dankend an Deutschland überstellt haben.

weiterlesen ...
Mittwoch, 26 August 2015 17:35

Pegasus Energy AG und Franz List: Geld verdienen mit Solardächern?

Tittling - Im März 2011 ereignete sich im japanischen Fukushima ein Reaktorunfall historischen Ausmaßes, bei dem große Mengen Radioaktivität freigesetzt wurden. Die in Deutschland unter dem Eindruck dieser Katastrophe wachsende Kritik an der Atomkraft ließ die Regierung Merkel eine energiepolitische Wende um 180 Grad vollziehen. Schon wenige Tage nach diesem Gau verkündete die Bundesregierung ein dreimonatiges Atom-Moratorium und im Juni 2011 den Atomausstieg bis zum Jahr 2022. Am 30. Juni 2011 beschloss der Bundestag mit großer Mehrheit das „13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes“, das das Ende der Kernenergienutzung regelt. Unter dem Begriff der „Energiewende“ wird seither der Wechsel von fossilen Energieträgern sowie der Kernenergie zu erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind bezeichnet. Dieser Politikwechsel gab vielen „grünen“ Unternehmen Auftrieb, die mit innovativen Ideen Umweltschutz und Geschäftserfolg verbinden.

weiterlesen ...