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Unter dem Motto „Gestern, heute, morgen – Verkehr im Dialog“ kreiste alles um das Thema Sicherheit

Siebter „Bayerischer Landestag der Verkehrssicherheit“ fand in Landshut statt

Montag, 29 Mai 2017 16:26
Siebter „Bayerischer Landestag der Verkehrssicherheit“ fand in Landshut statt Bildquelle: PIXABAY.COM

Landshut - Am letzten Samstag veranstaltete das Polizeipräsidium Niederbayern im Auftrag des Landesverkehrsministeriums den siebten „Bayerischen Landestag der Verkehrssicherheit“ in Landshut. Der Landestag wird jedes Jahr in einer anderen bayerischen Stadt abgehalten: 2011 fand er in Regensburg statt, 2012 in Rosenheim, 2013 in Schweinfurt, 2014 in Nürnberg, 2015 in Augsburg und 2016 in München.

Unter dem Motto „Gestern, heute, morgen – Verkehr im Dialog“ wurde den Besuchern in Landshut ein vielfältiges Angebot zum Thema Verkehrssicherheit gemacht. Bei schönem Frühsommerwetter stand die Altstadt zwischen 10.00 und 16.30 Uhr ganz im Zeichen der Verkehrssicherheitskampagne „Bayern mobil – sicher ans Ziel“. Besonderes Augenmerk wurde auf das Problem der Ablenkung im Straßenverkehr gelegt, denn selbst wenige Sekunden der Unaufmerksamkeit am Steuer können zu schwersten Verkehrsunfällen führen. Auch wenn der Nachweis oft schwierig ist, geht die Polizei bei vielen Verkehrsunfällen von der Ablenkung der Fahrer durch Smartphones aus
Deshalb führte das Polizeipräsidium Niederbayern vom 8. bis zum 14. Mai eine Schwerpunktkontrollaktion durch, bei der 278 „Handy-Sünder“ am Steuer ins Netz gingen. In ganz Bayern hat die Polizei von Januar bis Ende April 2017 rund 23.000 Kraftfahrzeugführer wegen eines Handy-Verstoßes angezeigt, 2016 waren es bayernweit 61.991.

Den Besuchern wurde in Landshut auf 39 Aktionsflächen für alle Altersgruppen und Verkehrsteilnehmer etwas zum Mitmachen angeboten. Besonderen Zuspruch fand neben einer Rettungsübung, bei der das Vorgehen nach einem Verkehrsunfall „früher“ und „heute“ nachgestellt wurde, auch eine Präsentation der alten und neuen Dienstkleidung der bayerischen Polizei. Zum ersten Mal war in diesem Jahr die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „Don‘t drink and drive“ mit einem computergesteuerten Promille-Fahrsimulator dabei.

Reges Interesse herrschte auch an den Informationsständen des Bayerischen Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr Landshut, des ADAC und TÜV Bayern. Am Stand der Landesverkehrswacht wurden die Auswirkungen eines Verkehrsunfalls auf den menschlichen Körper im Überschlagsimulator erfahrbar gemacht.

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