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Vorsätzliche Missachtung von Geschwindigkeitsbeschränkungen geahndet

Rekordbußgeld nach massivem Geschwindigkeitsverstoß in Mittelfranken

Montag, 22 Mai 2017 19:27

Landkreis Fürth - Einen fast vierstelligen Betrag musste am letzten Donnerstag ein 24-jähriger Osteuropäer nach einem massiven Geschwindigkeitsverstoß im Landkreis Fürth bezahlen, nachdem erGeschwindigkeitsbeschränkungen vorsätzlich missachtet hatte.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Fürth befuhren am 18. Maikurz nach 16.00 Uhr die Südwesttangente in Fahrtrichtung Fürth. Im Bereich der Anschlussstelle Horbach fuhren sie einem BMW der 5er-Reihe hinterher, der mit teilweise über 200 km/h bei erlaubten 120 km/h unterwegs war. Auf der Nachfahrstrecke über mehrere Kilometer waren etliche geschwindigkeitsbeschränkende Verkehrszeichen aufgestellt. Dennoch reduzierte der Fahrer des BMWs sein Tempo kaum.

Das Auto wurde schließlich angehalten und kontrolliert. Der 24-jährige Fahrer, der sich in seiner Eigenschaft als Autohändler den BMW ausgeliehen hatte, gab zu, die Verbotsschilder zwar gesehen, aber trotzdem nicht beachtet zu haben.

Nach Abzug aller Toleranzen blieb eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 64 km/h. Inklusive aller Verwaltungsgebühren musste der Betroffene eine Sicherheitsleistung von rund 910 Euro bezahlen. Zudem leiteten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilte.

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