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Gute Ausgangslage mit Blick auf Bundestagswahl 2021

Petr Bystron mit satter Mehrheit zum Vorsitzenden der AfD München Nord gewählt

Sonntag, 19 Juli 2020 00:07
Der Münchner Bundestagsabgeordnete Petr Bystron nach der Wahl zum Kreisvorsitzenden in seinem Wahlkreis München Nord mit dem bisherigen Vorsitzenden Daniel Stanke (links) und seinem Stellvertreter, dem Kommunalpolitiker Roland Klemp (rechts.) Der Münchner Bundestagsabgeordnete Petr Bystron nach der Wahl zum Kreisvorsitzenden in seinem Wahlkreis München Nord mit dem bisherigen Vorsitzenden Daniel Stanke (links) und seinem Stellvertreter, dem Kommunalpolitiker Roland Klemp (rechts.) Foto: Facebook AfD München Nord

München - Der Münchener AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron (Jahrgang 1972) ist beim Kreisparteitag der AfD am 16. Juli 2020 mit 91,66% der Stimmen zum Kreisvorsitzenden der AfD München Nord gewählt worden. Das ist ein solider Erfolg für Bystron, da wohl Anfang 2021 ein Nominierungsparteitag für die Landesliste zur Bundestagswahl 2021 ansteht.

Die Wahl im Kreisverband München Nord wurde notwendig, da der bisherige Kreisvorsitzende und Bezirkstagsmitglied Daniel Stanke seinen Wohnort wechselt und damit das Amt automatisch verliert. Ebenfalls neu gewählt wurde der stellvertretende Kreisvorsitzende. Diesen Posten errang der Kommunalpolitiker Roland Klemp, der für die AfD im Bezirksausschuss BA11 Milbertshofen - Am Hart sitzt.

Petr Bystron ist bereits der dritte Kreisvorsitzende innerhalb eines Jahres, denn auch der Vorgänger von Stanke ist nach nur wenigen Wochen im Amt aus München umgezogen. Entsprechend hofft der Kreisverband nun auf eine Stabilisierung der Lage.

Bystron bezeichnete bei seiner Antrittsrede die wichtigsten Ziele als „die Verankerung der AfD auf kommunaler Ebene, die Stabilisierung des Kreisverbandes und die Erhöhung der Mitgliederzahl.“ Zuletzt fiel die Zahl der Mitglieder von 140 auf 96.

Bystron hatte sich bereits als Krisenmanager in der AfD Bayern betätigt. Im Jahr 2015 übernahm er den Vorsitz des nach der Ära Lucke durch zahlreiche Abgänge arg gebeutelten Landesverbandes. In den zwei darauf folgenden Jahren führte er den Verband als Landesvorsitzender aus einem Umfrageloch von 3,5%  zu 12,4% bei der Bundestagswahl 2017. Er holte damit mit der AfD Bayern das beste Ergebnis aller westlichen Bundesländer.

Letzte Änderung am Donnerstag, 23 Juli 2020 12:48
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