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47 Punkte in Flensburg, 4.180 Euro Bußgeld und zwei Monate Fahrverbot

München: Motorradfahrer wurde innerhalb weniger Wochen 26 Mal „geblitzt“

Mittwoch, 09 Dezember 2015 06:19
München: Motorradfahrer wurde innerhalb weniger Wochen 26 Mal „geblitzt“ Quelle: PIXABAY.COM

München - Ein besonders hartnäckiger Verkehrssünder konnte nun von der Münchner Polizei überführt werden. Wochenlang registrierte die Verkehrspolizei im Richard-Strauss-Tunnel massive Geschwindigkeitsverstöße eines Motorradfahrers. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 60 km/h. Der Raser überschritt die Geschwindigkeit aber jedes Mal um 26 bis 56 km/h. Innerhalb weniger Wochen wurde der Motorradfahrer im Richard-Strauss-Tunnel, der mit zwölf hochmodernen Radarfallen überwacht wird, insgesamt 26 Mal „geblitzt“.

Die 26 Einzelverstöße wurden zu einer Anzeige zusammengefasst. Die Folge für den jungen Mann: 47 Punkte beim Zentralregister in Flensburg, 4.180 Euro Bußgeld sowie zwei Monate Fahrverbot. Der Raser muss aber damit rechnen, dass das Fahrverbot noch verlängert wird. Die Entscheidung über den Entzug der Fahrerlaubnis – beispielsweise wegen fehlender charakterlicher Eignung – trifft die Kreisverwaltungsbehörde München, die von der Polizei eingeschaltet wurde.

Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Die Münchner Verkehrspolizei hat deshalb angekündigt, weiterhin gezielt Geschwindigkeitsüberwachungen durchzuführen und Verstöße konsequent zu ahnden. Ob der Motorradfahrer mit seinen 26 Geschwindigkeitsüberschreitungen einen Negativrekord aufgestellt hat, konnte auf Nachfrage von Medien im Kraftfahrtbundesamt in Flensburg nicht beantwortet werden. Man führe keine „Hitlisten“.

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