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Bürgermeisterwahl 2017 - wer wird Nachfolger von Winfried Bruder?

Karlstein am Main: Peter Kreß (FDP, SPD und FW) vs. Jens Kimmel (CSU)

Dienstag, 09 Mai 2017 22:32
Peter Kreß und Jens Kimmel wollen Bürgermeister von Karlstein am Main werden. Peter Kreß und Jens Kimmel wollen Bürgermeister von Karlstein am Main werden. Quelle: Facebook

Karlstein am Main - Peter Kreß (Jahrgang 1974) ist in Karlstein aufgewachsen und heute als Technikumsleiter bei Evonik tätig. 
Der smarte Familienvater von vier Töchtern engagiert sich seit vielen Jahren als Übungsleiter in der Leichathletik für Kinder und Jugendliche und ist 1. Vorsitzender im Turnverein 1894 in Grosswelzheim. 
Mit dem Slogan "Transparenz, Mitgestaltung, Wandel" trifft er womöglich die Bedürnisse der kommunalen Politik.

Transparenz ist ein notwendiges Mittel um verlorengegangenes Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen. 

Mitgestaltung, die Ernsthaftigkeit dürfte Peter Kreß mit seinem Programm ISEK und der Einbindung über Parteigrenzen hinweg bewiesen haben. 

Wandel an der politischen Kultur und Gestaltungswille über Orts-und Parteigrenzen hinweg ist längst notwendiges Mittel, um größere Projekte interkommunal umsetzen zu können und innerhalb des Gemeinderates die beste Lösung zu erwirken. 

Peter Kreß möchte alle auffordern, ihre Ideen einzubringen, möchte im Dialog sein und sieht sich nicht allein in der Rolle eines verantwortlichen Verwalters, sondern als Verbinder, als Ideengeber und bürgernaher Gestalter im Dienste aller Karlsteiner. 

Die notwendige Berufs- und Lebenserfahrung darf dem 42-jährigen Peter Kreß für das Amt des Bürgermeisters unbenommen sein. Erfahrungen im In- und Ausland, Ausbilder für Chemikanten und Verantwortung für einen sensiblen Bereich im technischen Umweltschutz, sowie ehrenamtliches Engagement innerhalb seiner Heimatgemeinde Karlstein sind sicher gute Voraussetzungen, um als Bindeglied zwischen Gemeinderat und den Bürgern die Zukunft der Gemeinde Karlstein zu gestalten. 

Sein Mitbewerber um den Rathaussessel ist Jens Kimmel (CSU). Auch Kimmel ist in Karlstein aufgewachsen und noch junger Familienvater einer Tochter. 
Er wirbt mit dem Satz "Der Beste für unser Daheim". 
Jens Kimmel ist Offizier bei der Bundeswehr und hat beim Bund Staatswissenschaften studiert. In seinem Wahlprogramm findet sich ebenfalls "mehr Bürgerbeteiligung"als oberste Botschaft, aber durchaus auch sehr detaillierte Beschreibungen für die Zukunft der Gemeinde Karlstein. So möchte Kimmel für den Erhalt der Umwelt keine weiteren Industrieflächen erschließen, sondern die vorhanden Flächen deutlich effektiver nutzen und die Abhängigkeit von Großbetrieben durch kleinere- und mittelständische Unternehmen reduzieren. Dies ist insbesondere bei den Gewerbesteuereinnahmen für eine kleine Gemeinde kalkulierbarer. Der niedrige Gewerbesteuerhebesatz soll nach Ansicht des Christsozialen die Ansiedlung attraktiver machen. Die Verwaltung und die Dienstleistungen am Bürger will Jens Kimmel durch die Einrichtung eines Bürgerbüros 2.0 effizienter und moderner gestalten. 

Die Themen in der Bürgermeisterwahl und die Visionen für die Zukunft von Karlstein sind im Wesentlichen identisch. Der Bürger wird am Ende zu entscheiden haben, wem trauen er das Amt zutraut. 

BAYERN DEPESCHE hat bei beiden Kandidaten um ein Interview angefragt. 


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