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Neuer Fall von Ausländerkriminalität in der bayerischen Landeshauptstadt

Handy-Film überführt afghanische Asylbewerber als Münchner U-Bahn-Schläger

Donnerstag, 04 Februar 2016 22:38

München - Es geschah am letzten Samstag gegen 18.10 Uhr in der Münchner U-Bahn zwischen den Stationen Sendlinger Tor und Hauptbahnhof. Drei Afghanen im Alter von 19, 20 und 25 Jahren bepöbelten Fahrgäste und griffen sie tätlich an. Ein Afghane spuckte zuerst einer gehbehinderten 72-jährigen Frau vor die Füße. „Als die Frau sich umsetzen wollte, fasste einer an ihren Po und versuchte, ihr ein Bein zu stellen“, beschreibt Polizeisprecher Thomas Baumann das Geschehen. Die Rentnerin und ihr Mann haben inzwischen Anzeige erstattet.

Laut Augenzeugen griff derselbe Täter dann einer jungen Frau in die Haare und schlug sie mit voller Wucht gegen eine Scheibe. Als andere Fahrgäste schlichten wollten, ging ein anderer Afghane auf einen Mann los, nahm ihn in den Schwitzkasten und würgte ihn. Es kam zu wilden Handgreiflichkeiten, die ein Fahrgast mit seiner Handy-Kamera aufnahm.

Am Hauptbahnhof stieg die Gruppe in die U-Bahn-Linie 5 um und fuhr randalierend und pöbelnd weiter. Fahrgäste riefen die U-Bahnwache, die die Angreifer am U-Bahnhof Lehel mit Zwang vor die Tür setzte und der Polizei übergab. Diese nahm die Personalien der drei Afghanen auf, die alle Asylanträge gestellt haben und in unterschiedlichen Asyl-Unterkünften untergebracht sind. Die Anträge der beiden jüngeren Asylbewerber wurden bereits abgelehnt; beim Älteren steht die Entscheidung noch aus.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Erschleichung von Leistungen und sexueller Beleidigung.

In den sozialen Medien sorgte dieser neuerliche Fall von Ausländerkriminalität in der bayerischen Landeshauptstadt für Aufsehen. Student Tom R. hatte die Übergriffe teilweise mit seinem Handy aufgenommen und das Video bei Facebook online gestellt. Der Augenzeuge verband die Veröffentlichung des Amateurvideos, das seitdem über vier Millionen Mal aufgerufen wurde, mit einer klaren Botschaft: „Mir reicht es jetzt endgültig mit gewalttätigen Asylanten/Asylbewerbern!“ Er habe in den vergangenen Wochen schon ähnliche Vorkommnisse beobachtet und deshalb beschlossen, seine Meinung nun öffentlich zu machen.

Ohne die Facebook-Verbreitung des Videos hätte die Randale-Fahrt der drei Afghanen „weder Eingang in den Pressebericht der Polizei noch ein weltweites Medienecho gefunden“, räumt erstaunlich offen die „Süddeutsche Zeitung“ ein. Auch Polizeisprecher Thomas Baumann gibt zu: „Wir sind in dem Fall etwas getrieben.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 04 Februar 2016 22:44
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