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Asylbewerber lösen Feuer durch glühende Holzkohlen einer Wasserpfeife aus

Geselliger Wasserpfeifen-Abend endet mit Großbrand in Asylunterkunft und 100.000 Euro Schaden

Montag, 22 August 2016 17:26
Geselliger Wasserpfeifen-Abend endet mit Großbrand in Asylunterkunft und 100.000 Euro Schaden Bildquelle: PIXABAY.COM

Gößweinstein - In der Nacht zu Samstag brach in einer Asylunterkunft im oberfränkischen Gößweinstein ein verheerendes Feuer aus. Da keine Spuren einer Brandstiftung entdeckt wurden, ermittelten Spezialisten des Landeskriminalamtes in alle Richtungen.

Schon am Sonntagabend wurde gemeldet, dass zwei 18 und 20 Jahre Bewohner unter dem Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen worden sind. Die Ermittler waren den Asylanten wegen widersprüchlicher Angaben auf die Spur gekommen.

Laut Polizei und Staatsanwaltschaft hatten die Männer glühende Holzkohlen einer Wasserpfeife unsachgemäß entsorgt und damit das Feuer in einem Abstellraum im Erdgeschoss ausgelöst.

In dem ehemaligen griechischen Restaurant wohnten zum Brandzeitpunkt acht Asylbewerber aus Syrien und Äthiopien. Wie das Landratsamt Forchheim mitteilte, befindet sich der Eigentümer des abgebrannten Hauses, das nun abgerissen werden muss, derzeit in Griechenland. Der Schaden wird auf 100.000 Euro beziffert.

Die Asylbewerber wurden nach dem Brand zunächst in eine Klinik gebracht, aber am Samstag schon wieder entlassen. Sie sind mittlerweile auf andere Asylunterkünfte verteilt worden.

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