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Bau- und Sanierungskosten in Höhe von 21 Millionen Euro

Erweitertes Gebäude der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt eingeweiht

Samstag, 24 Juni 2017 20:46
Erweitertes Gebäude der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt eingeweiht Quelle: polizei.bayern.de

Würzburg - In Anwesenheit von Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann (CSU) hat der unterfränkische Polizeipräsident Gerhard Kallert feierlich das neue Dienstgebäude der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt eingeweiht. Damit ist die Generalsanierung und Erweiterung der größten Polizeiinspektion Bayerns nach rund viereinhalb Jahren Bauzeit abgeschlossen. Mehr als 300 Polizisten stehen im Alt- und Neubau auf einer Fläche von 4.350 Quadratmetern hochmoderne Dienst- und Büroräume zur Verfügung. Die aufwendige Sanierung und der Erweiterungsbau haben den Freistaat Bayern rund 21 Millionen Euro gekostet.

Das neugestaltete Polizeigebäude in der 125.000-Einwohner-Stadt beherbergt im Erdgeschoss die Wache sowie Büroräume für die Dienstgruppen. In den Obergeschossen im Altbau sowie auch im Erweiterungsbau gibt es weitere Büro- und Vernehmungsräume.

Beim Bau wurde durch Energieeinsparmaßnahmen auch dem Umwelt- und Klimaschutz Rechnung getragen. So wird das Gebäude mittels Fernwärme der Stadtwerke Würzburg mit einem Anteil an hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung von fast 100 Prozent beheizt. Mit der Wärmerückgewinnung in den Lüftungsanlagen und der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Erweiterungsgebäudes sollen jährlich rund 30 Tonnen CO2 eingespart werden. Nach Angaben des Innenministeriums kamen bei den Maßnahmen zu mehr als zwei Drittel mittelständische Unternehmen aus der Region zum Zug.

Das Polizeigebäude wurde 1958 errichtet und ist mittlerweile in die bayerische Denkmalliste aufgenommen worden. Bei Grabungsarbeiten westlich des Hauptgebäudes und auf dem östlichen Vorplatz wurden jahrhundertealte Bau- und Siedlungsstrukturen sowie Teile eines früheren Augustinerklosters gefunden. „Für uns stand aber außer Frage, an dem zentralen und polizeistrategisch sehr günstigen Standort in Würzburg  festzuhalten“, betonte Innenminister Joachim Herrmann.

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