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Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt im Wald immer ein Rauchverbot

Erneut Luftbeobachtung in Oberfranken aufgrund hoher Waldbrandgefahr

Dienstag, 20 Juni 2017 19:51

Bayreuth - Die Regierung von Oberfranken hat für die Zeit vom 20. bis zum 23. Juni 2017 die Luftbeobachtung des gesamten Regierungsbezirks als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung angeordnet. Aufgrund der weiterhin vorhergesagten heißen Temperaturen und der zunehmenden Trockenheit besteht in großen Teilen Oberfrankens eine hohe Waldbrandgefahr.

Die Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Einsatzflugzeuge werden von der Luftrettungsstaffel Bayern e.V. bereitgestellt. An Bord befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die gefährdeten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Entdecken sie einen Brand, alarmieren sie die Feuerwehren über die integrierte Leitstelle und lotsen die Einsatzkräfte zur Brandstelle.

Die Kosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Rahmen des Katastrophenschutzes trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Die Bezirksregierung appelliert an alle Waldgänger, äußerste Vorsicht walten zu lassen und kein offenes Feuer zu entzünden oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarette können Gras, Nadelstreu und Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen.Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt im Wald ohnehin ein Rauchverbot.

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