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Polizei verhinderte am ersten Wiesn-Tag eine Vergewaltigung

Dramatischer Einbruch der Besucherzahlen auf dem Oktoberfest

Montag, 19 September 2016 16:56
Dramatischer Einbruch der Besucherzahlen auf dem Oktoberfest Dramatischer Einbruch der Besucherzahlen auf dem Oktoberfest

München - An seinem ersten Wochenende verzeichnete das diesjährige Oktoberfest einen dramatischen Besuchereinbruch. Wie das Münchner Kreisverwaltungsreferat mitteilte, wurden an den beidenEröffnungstagen nur 500.000 Besucher auf der Theresienwiese gezählt und damit eine halbe Million weniger als im Vorjahr. Entsprechend sanken auch die Umsätze der Schausteller.

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München nannte als einzigen Grund für den massiven Besucherrückgang das schlechte Wetter. Beobachter gehen aber davon aus, dass trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen wie der Einzäunung des Festgeländes, einem Rucksackverbot und der erhöhten Präsenz von Sicherheitspersonal auch die Furcht vor islamistischen Terroranschlägen die Besucherzahlen drückt. 

Für Aufsehen sorgte eine durch die Wiesn-Polizei verhinderte Vergewaltigung. Am ersten Festtag kam ein betrunkenes und küssendes Pärchen einer Einsatzgruppe der Polizei verdächtig vor. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich die Turtelei als versuchte Vergewaltigung, die gerade noch verhindert werden konnte. 

Ein 32-jähriger Türke hatte eine 21-jährige Koreanerin schon unterhalb der Hüfte entblößt. Da die schwer alkoholisierte Frau nach Polizeiangaben „offensichtlich nicht in der Lage war, die Situation zu begreifen“, trennten Beamte sie von dem Mann, bei dem ein Alkoholisierungsgrad von zwei Promille gemessen wurde. Der Türke wurde auf die Wiesn-Wache mitgenommen und sitzt wegen versuchter Vergewaltigung jetzt in Untersuchungshaft.

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