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Viele Geschädigte konnten Fristen nicht einhalten

Anträge für Hochwasserhilfen können in Bayern noch bis Ende Juni 2017 gestellt werden

Donnerstag, 22 Dezember 2016 19:15

München - Die Fristen für Hilfsprogramme mehrerer bayerischer Landesministerien zur Bewältigung der Unwetterfolgen des Jahres 2016 sollten eigentlich zum 31. Dezemberenden.

In den letzten Wochen wurde aber deutlich, dass diese Frist von vielen Geschädigten nur schwer eingehalten werden kann. Deshalb haben sich das Wirtschafts-, Finanz- und Landwirtschaftsministerium darauf verständigt, nun den 30. Juni 2017 als einheitliches Fristende für alle staatlichen Hochwasserprogramme festzulegen. Die Anträge können somit noch ein halbes Jahr länger bei den zuständigen Behörden eingereicht werden. 

„Wer bislang noch keinen Antrag auf staatliche Hochwasserhilfen für die Überschwemmungen 2016 gestellt hat, muss sein Weihnachtsfest nun nicht mehr mit diesem bürokratischen Akt belasten“, betonten Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Finanzminister Markus Söder und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München. Die CSU-Politiker sagten: „Wir geben den Unwettergeschädigten in Bayern mehr Zeit und verlängern die Antragsfrist für unsere Hilfsprogramme bis zum 30. Juni 2017.“ 

Die Fristverlängerung soll nicht nur den geschädigten Privathaushalten, Landwirten und Unternehmen in dem von einem Jahrtausendhochwasser betroffenen Landkreis Rottal-Inn zugutekommen. 

Von der allgemeinen Fristverlängerung profitieren laut bayerischer Staatsregierung auch die Geschädigten in anderen vom Hochwasser betroffenen Regionen. Genannt werden die Städte Ansbach und Passau, die Landkreise Ansbach, Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim, Weißenburg-Gunzenhausen, Würzburg, Weilheim, Dingolfing-Landau, Freyung-Grafenau, Kelheim, Landshut, Passau, Regen, Straubing-Bogen, Cham, die Gemeinden Künzing und Winzer im Landkreis Deggendorf, Markt Schierling im Landkreis Regensburg, die Gemeinden Stammham und Marktl im Landkreis Altötting, die Stadtteile Frauenberg, Schönbrunn und Wolfsteinerau in der Stadt Landshut sowie die Stadtteile Rottenbauer und Heidingsfeld in der Stadt Würzburg.

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