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Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet

76-jährige Deutsche wird von Iraker geschlagen und rassistisch beleidigt

Freitag, 06 Januar 2017 19:51

Georgensgmünd/Nürnberg - Ein Iraker ist dringend tatverdächtig, am Mittwochnachmittag in einem Regional-Express eine 76-jährige Deutsche geschlagen und rassistisch beleidigt zu haben.

Laut Zeugenaussagen kam es nach der Abfahrt des Zuges in Georgensgmünd zwischen dem 62 Jahre alten Iraker und der Seniorin zu einer verbalen Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf soll der Mann die Deutsche mit rassistischen Äußerungen angegangen und mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben, wie es in einem Bericht der Bundespolizeiinspektion Nürnberg heißt. 

Bundespolizisten nahmen den aggressiven Fahrgast nach der Ankunft des Zuges im Nürnberger Hauptbahnhof fest. Hier wurden auch die Beamten rassistisch beleidigt. Die 76-Jährige musste wegen Panikattacken und einer Kreislaufschwäche ins Krankenhaus eingeliefert werden. 

Die Bundespolizei hat gegen den aus dem Landkreis Meißen stammenden Migranten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. 

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg betreut mit etwa 250 Mitarbeitern mehr als 1.820 Bahnkilometer mit 306 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg – Ingolstadt. Aufgabe der Bundespolizei ist es, auf dem Gebiet der Bahnanlagen des Bundes Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit abzuwehren.

Letzte Änderung am Samstag, 07 Januar 2017 13:11
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