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Opfer hatte spätere Täter in eigene Wohnung eingeladen

„tz“ berichtet: Gruppenvergewaltiger von München sind mehrheitlich doch Ausländer

Donnerstag, 16 Juni 2016 19:47

München - Nach wochenlangen Ermittlungen hat die Polizei nun fünf junge Männer verhaftet, die in den frühen Morgenstunden des 16. April eine 26-jährige Münchnerin in ihrer Wohnung brutal vergewaltigt haben sollen. Ein weiterer Mann, der versuchte, aus der Wohnung des Opfers gestohlene Wertgegenstände weiterzuverkaufen, sitzt ebenfalls in Untersuchungshaft. Das Kommissariat für Sexualstraftaten konnte die fünf Beschuldigten aufgrund von DNA-Spuren ermitteln.

Wie die Münchner Zeitung „tz“ am Donnerstagmittag berichtet, handelt es sich bei den mutmaßlichen Tätern im Alter von 18 bis 21 Jahren entgegen früheren Meldungen doch mehrheitlich um Ausländer.

Vor dem Hintergrund der massiven Sex-Attacken durch Migranten in der Kölner Silvesternacht zitierten viele Medien erleichtert die Aussage einer Münchner Staatsanwältin, wonach es sich bei den Festgenommenen um „keine Flüchtlinge“ handele. Alle Inhaftierten seien in Deutschland geboren oder aufgewachsen, hieß es.

Am Dienstagmorgen durchsuchte eine Sondereinheit der Polizei fünf Wohnungen in München und eine in Sauerlach im Landkreis München. Bei den Bewohnern des Hauses in Sauerlach handelt es sich nach „tz“-Informationen um junge Iraker. Die „tz“ berichtet weiter: „Alle sechs mutmaßlichen Täter – einer von ihnen hat einen deutschen Pass, die anderen sind Münchner mit ausländischem Pass – haben offenbar einen festen Wohnsitz in der Landeshauptstadt.“

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte die junge Münchnerin die Männer erst kurz vor der Vergewaltigung kennengelernt und mit in ihre Wohnung nach Untersendling eingeladen. Dort nahm die Gruppe alkoholische Getränke zu sich. Vieles spricht mittlerweile dafür, dass der Frau auch K.o.-Tropfen verabreicht worden sind.

Am nächsten Tag wachte die 26-Jährige allein in ihrer Wohnung auf und spürte massive Unterleibschmerzen, die auf eine Vergewaltigung hindeuteten. Außerdem waren diverse Gegenstände – darunter ein Laptop – gestohlen worden.

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