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Konservative innerhalb von CDU und CSU drängen Bundesregierung

WerteUnion fordert Ende der Schlepperei im Mittelmeer

Freitag, 19 Juli 2019 11:19

Berlin - Der konservative Flügel der Union fordert eine Lösung der anhaltenden Migrationskrise nach dem Vorbild der australischen „Operation Sovereign Borders“

Die WerteUnion, der konservative Flügel der Union, greift in die Debatte um Schlepperei und vermeintliche Seenotrettung im Mittelmeer ein. Um zu verhindern, dass weiterhin Einwanderer im Mittelmeer ertrinken, ist aus Sicht der WerteUnion die vollständige Abriegelung der Mittelmeerroute nach australischem Vorbild die einzige praktisch umsetzbare und zielführende Möglichkeit. Die deutsche Bundesregierung wird deshalb aufgefordert, schnellstmöglich und gemeinsam mit europäischen Partnern wie Österreich und Italien geeignete Maßnahmen hierfür zu finden und durch Eindämmung der illegalen Migration auch dem grausamen Sterben im Mittelmeer ein Ende zu bereiten. Damit schließt sich die WerteUnion den jüngsten Aussagen des ÖVP-Vorsitzenden und österreichischen Bundeskanzlers a.D. Sebastian Kurz zum Thema an.

Alexander Mitsch, Vorsitzender der Werteunion, stellt diesbezüglich fest: „Seenotrettung darf kein Vorwand zur Förderung illegaler Migration sein. Wir erwarten ein Bekenntnis der Bundesregierung zu bestehendem Recht, insbesondere zu einem italienischen Einfahrverbot. Auch wenn sie vermeintlich hehre Ziele verfolgen, sind Seenotretter, deren vorrangiges Ziel der Transport von Migranten nach Europa ist,  de facto Schlepperhelfer. Sie locken Menschen in Lebensgefahr. Die Mittelmeerroute muss nach australischem Vorbild vollständig abgeriegelt werden.“

Letzte Änderung am Samstag, 20 Juli 2019 05:25
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