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Verkehrsbilanz für das erste Halbjahr 2015

Weniger Tote und Verletzte auf bayerischen Straßen

Freitag, 07 August 2015 16:51
Joachim Herrmann, MdL Joachim Herrmann, MdL © Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Verkehrsbilanz für das erste Halbjahr 2015 vorgestellt und erfreut festgestellt, dass es weniger Unfalltote und Verletzte auf Bayerns Straßen gegeben hat, vor allem auf den Landstraßen. Zurückgegangen sei auch die Zahl der Alkoholunfälle sowie der Rad- und Motorradunfälle. „Dieser positive Trend ist für uns ein Ansporn, die umfassenden Maßnahmen unseres bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms ‚Bayern mobil - sicher ans Ziel‘ weiter konsequent umzusetzen“, kündigte Herrmann an. „Unter anderem wird die bayerische Polizei intensive Geschwindigkeitskontrollen durchführen, da nicht angepasste Geschwindigkeit auch in diesem Jahr die Hauptunfallursache für schwere Unfälle ist.“ Besondere Kontrollschwerpunkte seien zum Schuljahresbeginn Mitte September geplant. Außerdem werde es spezielle Aktionen der Polizei zur Gurtpflicht und zur Kindersicherung im Auto geben.

Von Januar bis Juni dieses Jahres nahm die bayerische Polizei 182.151 Verkehrsunfälle auf (Vorjahreszeitraum: 177.906). 268 Menschen kamen ums Leben, das sind 11,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. 31.028 Personen wurden verletzt (minus 6,4 Prozent). Zwar gab es auf Landstraßen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 5,4 Prozent mehr Unfälle (insgesamt 52.022), die Zahl der Verletzten ging trotzdem auf 10.500 (minus 4,8 Prozent) und die Zahl der Getöteten auf 158 (minus 16,4 Prozent) zurück.

8.421 Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen waren auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen (plus 13,7 Prozent). 80 Menschen kamen durch Raser ums Leben (minus 15,8 Prozent). Die Zahl der Radunfälle ist auf 6.143 gesunken (minus 10,5 Prozent), die Zahl der Motorradunfälle auf 3.737 (minus 16,8 Prozent). Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss nahm um 8,5 Prozent ab (insgesamt 1.987). Dabei wurden 20 Personen getötet – im ersten Halbjahr 2014 waren es aber noch 34. Die Zahl der Unfälle unter Drogeneinfluss nahm um 17,5 Prozent zu (insgesamt 168); wie im ersten Halbjahr 2014 wurden dabei zwei Personen getötet.

Letzte Änderung am Samstag, 08 August 2015 15:07
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