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Ungarns Regierungschef bezeichnet Migration als „trojanisches Pferd des Terrorismus“

Viktor Orbán beklagt „Entwaffnung Europas gegen Invasion der muslimischen Einwanderung“

Freitag, 07 April 2017 04:59
Viktor Orbán Viktor Orbán Quelle: EPP Summit, Brussels, June 2015 | European People's Party

Malta - In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán scharf mit der liberalen Asylpolitik der EU abgerechnet.

Obwohl Europa derzeit der beste Ort sei, um ein Leben in Freiheit und Wohlstand zu führen, stehe die Europäische Union vor großen Gefahren, sagte Orbán in einer Rede beim Treffen der Europäischen Volkspartei (EVP) auf Malta. „Wir befinden uns in einer Migrations-Krise, einer Sicherheits-Krise und in einer Terror-Krise“, betonte der rechtskonservative Regierungschef und warnte, die „Migration ist das trojanische Pferd des Terrorismus“. 

Längst habe sich gezeigt, „dass die Sprache der liberalen politischen Korrektheit unfähig ist, die Gefahren der Einwanderung zu erkennen und zu verstehen“. Wenn sich die Dinge so weiterentwickelten, sähen sich die heutigen Mitteleuropäer noch zu ihren Lebzeiten einer islamischen Dominanz gegenüber. 

Die „Bild“-Zeitung zitierte Orbán mit den Worten: „Ich verstehe, dass die Linken uns unter ideologischen Druck setzen, damit sich der Westen schuldig fühlt für Kreuzzüge und Kolonialismus, aber diese linke Politik ist eine intellektuelle Entwaffnung Europas gegen die Invasion der muslimischen Einwanderung.“ 

Die Einwanderer zögen sich in Parallelgesellschaften zurück, anstatt sich anzupassen und in die Gesellschaft zu integrieren. Einwanderung löse auch keine europäischen Arbeitsmarktprobleme, sondern sei zum Geschäftsmodell von Nichtregierungsorganisationen verkommen.

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