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Freiheitlichen-Chef Walter Blaas fordert sofortige Ausweisung von Straftätern

Vermehrte Eigentumsdelikte und Übergriffe durch Migranten in Südtirol

Mittwoch, 23 November 2016 22:40
Walter Blaas von den Freiheitlichen in Südtirol Walter Blaas von den Freiheitlichen in Südtirol Quelle: Die Freiheitlichen

Bozen – Auch in Südtirol nehmen Einbrüche, Eigentumsdelikte und Gewalt gegen Frauen immer mehr zu. Auf diesen Umstand wies nun der Südtiroler Landtagsabgeordnete und Landesparteiobmann der Freiheitlichen, Walter Blaas, hin, der die in Italien regierenden Mitte-Links-Parteien für die katastrophale Sicherheitslage an Etsch und Eisack verantwortlich macht. In den Nachtstunden regiere die Angst auf den Straßen Bozens und Merans, die heimische Bevölkerung müsse jederzeit mit Übergriffen durch Ausländer rechnen, warnt der freiheitliche Politiker.

Blaas wies unlängst auf einen aktuellen Fall hin: „Der jüngste Überfall von drei Marokkanern auf eine Frau in Bozen ist das Ergebnis einer falschen Politik der offenen Grenzen und der naiven Willkommenskultur. Laut dem Landesinstitut für Statistik lebten im Jahr 2015 etwa 3.600 Personen aus Marokko in Südtirol. Wie viele weitere im Zuge der Einwanderungswelle in Südtirol gestrandet sind und sich hier illegal aufhalten wäre genauso zu ergründen wie die Hintergründe der Zuwanderung aus Marokko. Weder herrschen dort kriegerische Auseinandersetzungen noch eine massive Verfolgung. Der Staat wird als stabil eingestuft.“

Der Landtagsabgeordnete fordert daher, dass „Personen aus sicheren Drittländern, die durch ungebührendes Verhalten und Gewalt auffallen“, umgehend ausgewiesen werden. „Wer nach Südtirol kommt und der Kriminalität nachgeht, hat hier nichts verloren. Die Gesetze müssen dringend angepasst werden, ansonsten wird sich die Situation weiter zuspitzen“, so Blaas. In Südtirols größeren Ortschaften breiteten sich Parallelgesellschaften aus, „die das Faustrecht praktizieren und die Gesetze nicht fürchten brauchen“. Es könne nicht angehen, dass die einheimische Bevölkerung in Südtirol wegen der falschen Asylpolitik in Rom in Angst und Schrecken lebe. „Unser Land muss all die negativen Begleiterscheinungen der Willkommenskultur und der illegalen Masseneinwanderung ausbaden“, beklagt der Freiheitliche.

Blaas weist in diesem Zusammenhang darauf hin: „Es waren wir Freiheitlichen, die von Anfang an vor den Folgen dieser blinden Politik gewarnt haben, die nun zusehends auf die Bevölkerung zurückfällt. Aus den verharmlosten ‚Einzelfällen‘ wurde Alltag in Südtirol und die Entscheidungsträger schauen dieser Entwicklung weiter zu.“ Obwohl genügend gewarnt worden sei, so der Landtagsabgeordnete, habe die Politik nichts unternommen.

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