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Verdacht auf Geldwäsche in Passau

Syrer und Marokkanerin bei Ausreise mit 1,1 Millionen Euro von Grenzpolizisten gestoppt

Montag, 24 Februar 2020 15:36
Syrer und Marokkanerin bei Ausreise mit 1,1 Millionen Euro von Grenzpolizisten gestoppt Quelle: Polizei Bayern

Passau - Am Donnerstag gegen 01 Uhr früh führten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Passau bei einem 25-jährigen Syrer sowie seiner 21-jährigen marokkanischen Beifahrerin auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Österreich eine Fahrzeugkontrolle durch. Beide Personen gaben unabhängig voneinander vage Auskünfte über ihre Herkunft sowie das weitere Reiseziel an. Bei der ersten Begutachtung des Fahrzeugs vor Ort, stellten die Beamten mehrere, im Pkw verbaute Hohlräume bzw. Verstecke fest. In diesen wurden zunächst mehrere hunderttausend Euro Bargeld aufgefunden und sichergestellt.

1,1 Mio. Bargeld sichergestellt – Verdächtige gleich wieder frei

Bei der weiteren Suche, unter anderem mit Einbindung eines Banknotenspürhundes, konnten insgesamt rund 1,1 Millionen Euro Bargeld aufgefunden und sichergestellt werden. Der Pkw, ein Audi, wurde sichergestellt. Da sich beim 25-jährigen Fahrzeugführer Hinweise auf einen vorangegangenen Drogenkonsum ergaben, musste er sich zudem einer Blutentnahme unterziehen.

Die Kriminalpolizei Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche. Insbesondere die Herkunft bzw. die weitere Verwendung des Bargeldes ist aktuell Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Personen nach den erfolgten kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern / Pressestelle

Links zu Text und Foto: https://www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/310194

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