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Staatsbedienstetenwohnungen sind vor allem für Dienstanfänger vorgesehen

Staatsregierung lässt in München 400 neue Wohnungen für Staatsbedienstete bauen

Donnerstag, 23 Februar 2017 05:54

München - Die bayerische Staatsregierung plant auf dem Gelände der ehemaligen McGraw-Kaserne in München bis zu 400 neue Wohnungen für Staatsbedienstete zu errichten. Nach Angaben des Innenministeriums kann mit dem Bau der ersten 140 Wohnungen an der Ecke Soyerhof/Peter-Auzinger-Straße möglicherweise schon Ende 2017 begonnen werden. Die Fertigstellung dieser ersten Wohnungen wird nach jetzigem Stand für 2019/2020 erwartet.

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) sagte: „Damit wird der Wohnungsmarkt in Müncheninsgesamt entlastet. Der Freistaat schafft bezahlbaren Wohnraum in München – und zwar selbst. Bis 2020 bringen wir über die staatliche Wohnungsbaugesellschaft Stadibau in München mehr als 1.000 Wohnungen auf den Weg.“ Das bedeute für den Großraum München ein Investitionsvolumen von mehr als 300 Millionen Euro. 

Bauminister Joachim Herrmann (CSU) kündigte weiter an, dass die „Immobilien Freistaat Bayern“ (IMBY) in enger Zusammenarbeit mit der Stadibau und der Landeshauptstadt München möglichst schnell die Grundlagen für den Bebauungsplan für 260 weitere neue Staatsbedienstetenwohnungen auf dem McGraw-Gelände schaffen will. Die entsprechenden Flächen werden vom Freistaat der Stadibau bereitgestellt. 

„Mit unserem verstärkten Angebot an Staatsbedienstetenwohnungen helfen wir gerade Dienstanfängern in München. Gleichzeitig erhöhen wir damit auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber“, sagte Herrmann. Söder ergänzte: „Die vom Freistaat Bayern geförderten Wohnungen sollen mit Mieten unter Marktniveau vor allem Staatsbediensteten in niedrigen Einkommensgruppen zugutekommen, etwa Polizisten, Krankenschwestern und Justizbediensteten.“ 

Die Bauprojekte in der ehemaligen McGraw-Kaserne sind nach Herrmanns Worten Teil des „Wohnungspakts Bayern“, mit dem der Freistaat einen Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum leisten will. Bis 2019 sollen mithilfe dieses Programms bis zu 28.000 neue staatliche oder staatlich geförderte Wohnungen entstehen. Laut Innenministerium werden für den „Wohnungspakt Bayern“ insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro bereitgestellt.

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