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Bayerische Linkspartei dümpelt in Umfragen bei zwei Prozent

Schwächelnde LINKE in Bayern freut sich über Parteieintritte aus Flüchtlingshelfer-Szene

Donnerstag, 01 Dezember 2016 00:39
Schwächelnde LINKE in Bayern freut sich über Parteieintritte aus Flüchtlingshelfer-Szene Quelle: die-linke-bayern.de | Screenshot vom 01.12.2016

München - In den letzten Meinungsumfragen zum Landtagswahlverhalten der Bayern dümpelt die LINKE bei nur zwei Prozent vor sich hin und erreicht damit keine Verbesserung ihres mageren Ergebnisses von 2,1 Prozent bei der bayerischen Landtagswahl 2013.

Die LINKE im Freistaat freut sich deshalb umso mehr über Eintritte aus der Flüchtlingshelfer-Szene. „Knapp 50 Eintritte seit dem 8. November sind ein Erfolg für bayerische LINKE. Mit einem Anstieg von über zwei Prozent kratzt die bayerische LINKE gerade an 2.600 Mitgliedern. Zwei Drittel der Neumitglieder sind unter 35 Jahre alt“, sagte Landessprecher Ates Gürpinar.

Der Landesverband erklärt sich diese Entwicklung so: „Seit dem Entstehen der Initiativen zur Hilfe für Geflüchtete auf der einen Seite und dem sich entwickelnden Rechtsruck auf der anderen Seite gibt es viele junge Menschen, die mit ihrem Eintritt Farbe bekennen wollen. Sie möchten den Menschen eine Stimme geben, die hier Zuflucht suchen, und die wirklichen Ursachen für Armut im Land bekämpfen. Gegen den Menschenhass von rechts hilft Solidarität, nicht Ausgrenzung.“

Nach Auffassung der Partei widerlegen die Eintritte die weitverbreitete Einschätzung über junge Menschen, dass sich diese nicht festlegen wollten und deshalb auch nicht mehr in Parteien eintreten würden.

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