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Wirtschaftsschulen schaffen gute Startbedingungen für kaufmännische Nachwuchskräfte

Rund 5.900 Schüler der bayerischen Wirtschaftsschulen treten ab Montag zu Abschlussprüfungen an

Freitag, 16 Juni 2017 20:25

München - Nach Angaben des bayerischen Bildungsministeriumsbereiten sich derzeit rund 5.900 Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschulen auf ihre Abschlussprüfungen vor. Mit Blick auf den Beginn der Prüfungen am 19. Juni sagte Bildungsminister Ludwig Spaenle, dass die Heranwachsenden während ihrer Schullaufbahn wichtige Einblicke in die Arbeitswelt gewonnen und zudem Schlüsselqualifikationen wie vernetztes Denken erworben hätten. Der CSU-Politiker betonte: „Die Wirtschaftsschule bereitet Schüler mit fundierter Allgemeinbildung und beruflicher Grundbildung auf die Berufswelt vor und ermöglicht kaufmännischen Nachwuchskräften einen guten Start.“

Der Abschluss der Wirtschaftsschule entspricht einem mittleren Schulabschluss und eröffnet den Absolventen viele schulische und berufliche Möglichkeiten. Sie können eine duale Ausbildung machen oder verschiedene Wege über weiterführende Schulen bis hin zum Abitur einschlagen. Die Chancen, eine kaufmännische Ausbildung zu beginnen, sind sehr gut.

Für junge Menschen in Bayern gibt es mehrere Wege zum erfolgreichen Abschluss einer Wirtschaftsschule. Sie können im Anschluss an die Jahrgangsstufe 9 der Mittelschule, der Realschule oder des Gymnasiums die zweistufige Wirtschaftsschule besuchen und diese nach zwei Jahren am Ende der Jahrgangsstufe 11 abschließen. Rund 2.300 Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Prüfungsjahrgangs haben diesen Weg gewählt.

Die drei- und vierstufige Wirtschaftsschule bereitet Schüler der Mittelschule, der Realschule oder des Gymnasiums nach der Jahrgangsstufe 7 beziehungsweise 6 in drei beziehungsweise vier Jahren auf die Abschlussprüfungen am Ende der Jahrgangsstufe 10 vor. Rund 3.600 Absolventen haben sich für eine dieser Optionen entschieden.

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