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Nach Angaben des ÖIF leben 700.000 Muslime in Österreich

Rekordzahl an Muslimen – FPÖ-Chef HC Strache: „Wir werden Minderheit in eigener Heimat“

Freitag, 21 April 2017 22:28
Heinz-Christian Strache (FPÖ) Heinz-Christian Strache (FPÖ) Quelle: hcstrache.at

Wien - Nach Angaben des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) leben derzeit 700.000 Muslime in Österreich. Das entspricht acht Prozent der Gesamtbevölkerung und ist ein neuer Höchststand. Bislang war das Innenministerium von etwa 600.000 Menschen islamischen Glaubens ausgegangen. Nach Einschätzung des ÖIF hängt die Zunahme um 100.000 Personen mit der Geburtenfreudigkeit der Muslime und der starken Zuwanderung arabischer Asylbewerber zusammen.

1971 lebten in Österreich gerade einmal 23.000 Muslime, was 0,3 Prozent der Bevölkerung entsprach. 1991 waren es 160.000 mit einem Bevölkerungsanteil von zwei Prozent. Heute geht man von 700.000 Muslimen in der Alpen-Republik aus. Innenministerium und Integrationsfonds betonen aber, die genaue Zahl nicht zu kennen, weil die letzte Volkszählung mit Abfrage der Religionszugehörigkeit im Jahr 2001 stattfand. Damals gab es 346.000 Moslems in Österreich, deren Zahl sich in den letzten 15 Jahren somit verdoppelt hat.

Für FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sind diese Zahlen Ausdruck der „rot-schwarzen Massenmigration“. Viele der Muslime seien „radikal, integrationsunwillig, frauenfeindlich und stellen das islamische Recht, die Scharia, über unsere Gesetze“, schreibt er auf Facebook. Strache verlangt einen „sofortigen Stopp der muslimischen Massenzuwanderung“. Sollte dieser politische Kurswechsel ausbleiben, würden die Österreicher „in absehbarer Zeit zur Minderheit in der eigenen Heimat“.

Letzte Änderung am Samstag, 22 April 2017 10:40
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