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"Wir schaffen das“ - bitterer Spott?

Politischer Leitspruch der Bundeskanzlerin wird durch Bundesbürger als Sarkasmus empfunden

Montag, 08 August 2016 02:41

Berlin - Der Ermunterung „Wir schaffen das“ von Angela Merkel (CDU) als Richtschnur der Flüchtlingspolitik für Deutschland und die EU erweckt bei vielen Bürgern keine Hoffnung mehr, sondern oftmals Sarkasmus.

2/3 der Bevölkerung lehnt mittlerweile die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin ab. Die Silvesternacht in Köln 2015, zahlreiche Berichte über gewaltsame Auseinandersetzungen in Flüchtlingsunterkünften und die jetzigen Terroranschläge zeichnen ein verändertes Stimmungsbild. 

Eine neuerliche Nachricht, dass der Gesundheitsminister Gröhe (CDU) mit Billigung der Kanzlerin € 1,5 Milliarden für die   medizinische Versorgung der Immigranten  aus dem Reservetopf des Gesundheitsfonds der Beitragszahler der Krankenkassen entnimmt, besser gesagt die angesparten Reserven plündert, verschafft ebenfalls kein Vertrauen in die Flüchtlingspolitik. 

Während der Flüchtlingspakt mit der Türkei zu platzen droht, gesellt sich nun zur Eurokrise und Flüchtlingskrise eine Sicherheitskrise, als wären die Probleme und Krisen nicht genug. Angela Merkel beharrt alternativlos bei ihrer Ermunterung „wir schaffen das“.  

Nicht nur Horst Seehofer (CSU), sondern auch Politiker aus der CDU rücken von Merkel ab und äußern sich frustriert über die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Bundesinnenminister Thomas de Maizière warnt sogar vor dem Zerfall der Gesellschaft und sieht den Zusammenhalt gefährdet. 

Die nächsten Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern scheinen den Sinkflug der CDU zu bestätigen. Die Ermunterung „Wir schaffen das“ erhebt sich zu einem Weckruf der CDU in die eigene Krise. Der Wutbürger hört die Signale.

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