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Bundestagsabgeordneter mit anderem Blick auf das Ereignis

Petr Bystron (AfD) sieht in Annäherung von Trump und Putin gutes Signal für Europa und die Welt

Mittwoch, 18 Juli 2018 13:32
Petr Bystron, MdB/AfD Petr Bystron, MdB/AfD Quelle: Deutscher Bundestag

Berlin - Zum Zusammentreffen der beiden Staatspräsidenten Donald Trump und Wladimir Putin im finnischen Helsinki erklärt der Obmann der AfD im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages Petr Bystron:

„Donald Trump hat gegenüber Wladimir Putin eine große Geste gezeigt: Der US-Präsident gestand vor Beginn des Helsinki-Gipfels ein, dass das schlechte Verhältnis zwischen den USA und Russland maßgeblich durch Fehler der amerikanischen Außenpolitik der letzten Jahre verursacht wurde.

Trumps Bemühungen, das Verhältnis zu Russland zu verbessern, sind ein gutes Zeichen und verdienen Anerkennung. Eine langfristige Entspannung der russisch-amerikanischen Beziehungen braucht Ehrlichkeit. Der selbstkritische Hinweis des US-Präsidenten kann die Grundlage für konstruktive Gespräche und Normalisierung der Beziehungen sein.

In den 1990er Jahren hat die Welt eine wunderbare Phase der Entspannung und Zusammenarbeit zwischen den USA und  NATO auf der einen und Russland auf der anderen Seiteerlebt. Die Präsidenten der USA und Russlands haben mit ihrem Treffen in Helsinki nun den Grundstein dazu gelegt, zu dieser Form der Entspannungspolitik zurückfinden.

Es ist zu begrüßen, wenn sich auch durch diesen Gipfel die Lage beruhigt und eine verbale Abrüstung stattfindet. Europa und ganz besonders Deutschland können von dieser Annäherung nur profitieren.

Einer dauerhaften und tragfähigen Lösung der Konflikte in Syrien und der Ukraine ist die Welt durch den Abbau der Spannungen ebenfalls näher gekommen. Solche wichtigen diplomatischen Erfolge müssen auch durch Deutschland uneingeschränkt unterstützt und befördert werden.

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