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FPÖ fordert Grenzschließung und konsequente Abschiebung straffälliger Asylbewerber

Neun irakische Asylanten wegen Gruppenvergewaltigung deutscher Frau in Wien festgenommen

Mittwoch, 17 August 2016 18:47

Wien - In Österreich befeuert eine besonders brutale Gewalttat die Debatte um die Kriminalitätsneigung von Asylbewerbern: Die österreichische Polizei hat jetzt neun Iraker festgenommen, die in der Silvesternacht gemeinschaftlich eine 28-jährige Deutsche vergewaltigt haben sollen.

Die Verdächtigen im Alter zwischen 21 bis 47 Jahren wurden bei Polizeieinsätzen in Wien, der Steiermark und in Niederösterreich festgenommen. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich nach Polizeiangaben durchgehend um Asylbewerber sowie um Ausländer mit anerkanntem Asylstatus.

Die 28-jährige Deutsche hatte den Jahreswechsel zusammen mit einer Wiener Freundin unter freiem Himmel verbracht und sie dann im Getümmel der Feiernden verloren. Nach eigenen Angaben wachte sie am nächsten Morgen nackt in einer fremden Wohnung auf und erstattete sofort Strafanzeige.

Der Polizei zufolge nutzten die Täter den hohen Alkoholisierungsgrad der Frau aus Niedersachsen aus. In der Wohnung eines 26-jährigen Beschuldigten im Wiener Bezirk Leopoldstadt sollen die Iraker ihr Opfer dann nacheinander vergewaltigt haben. Zuvor haben sie der jungen Frau möglicherweise noch K.o.-Tropfen verabreicht.

Am Dienstag hat die Wiener Justiz für die neun Iraker, die bislang vor Gericht keine Angaben machten, Untersuchungshaft angeordnet.

Bis zu den Festnahmen hatten die Ermittler den Fall nicht öffentlich gemacht. An der Gruppenvergewaltigung der Verdächtigen besteht für sie keinerlei Zweifel, obwohl das Opfer nur verschwommene Erinnerungen an die Tatnacht hat. Auf die Spur der Iraker kamen die Ermittler durch Überwachungskameras, Zeugenbefragungen und vor allem sichergestelltes DNA-Material.

Vier Männern konnte die Vergewaltigung durch DNA-Proben schon nachgewiesen werden. Die anderen müssen zumindest mit einer Anklage wegen Beihilfe rechnen.

Dieser Vergewaltigungsfall hat in der Alpen-Republik die Diskussion um die Gefährdung der inneren Sicherheit durch Asylbewerber neu entflammt. Die FPÖ hat ihre Forderung nach Grenzschließungen und konsequenten Abschiebungen straffälliger Asylanten erneuert.

Laut einem aktuellen Integrationsbericht hatten im Jahr 2015 von den knapp neun Millionen Einwohnern Österreichs 1,8 Millionen einen sogenannten Migrationshintergrund und damit rund 100.000 mehr als 2014.

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