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Landesamt für Statistik stellte Verkehrsbilanz für Oktober 2015 vor

Mehr Straßenverkehrsunfälle in Bayern, aber weniger Personenschäden

Freitag, 18 Dezember 2015 21:57
Mehr Straßenverkehrsunfälle in Bayern, aber weniger Personenschäden Mehr Straßenverkehrsunfälle in Bayern, aber weniger Personenschäden Quelle: PIXABAY.COM

München - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik unter Berufung auf Polizeimeldungen mitteilte, ereigneten sich im Zeitraum von Januar bis Oktober 2015 auf bayerischen Straßen 321.505 Unfälle. Das sind 5,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Verunglückten sank im Vergleichszeitraum hingegen um 0,6 Prozent.

Im Oktober 2015 wurden im Freistaat insgesamt 35.691 Unfälle gezählt. Das waren 5,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat (Oktober 2014: 34.004). In diesem Monat verunglückten insgesamt 5.744 Verkehrsteilnehmer und damit 13,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Es ereigneten sich 55 Todesfälle (minus 9,8 Prozent), 832 Personen wurden schwer (minus 20,2 Prozent) und 4.857 leicht verletzt (minus 12,1 Prozent).

Im August hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die Verkehrsbilanz für das erste Halbjahr 2015 vorgestellt und erfreut festgestellt, dass es weniger Unfalltote und Verletzte auf Bayerns Straßen gegeben hat. Zurückgegangen sei auch die Zahl der Alkoholunfälle sowie der Rad- und Motorradunfälle.

Von Januar bis Juni 2015 nahm die bayerische Polizei 182.151 Verkehrsunfälle auf (Vorjahreszeitraum: 177.906). 268 Menschen kamen ums Leben, das sind 11,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. 31.028 Personen wurden verletzt (minus 6,4 Prozent). Zwar gab es auf Landstraßen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 5,4 Prozent mehr Unfälle (insgesamt 52.022), die Zahl der Verletzten ging trotzdem auf 10.500 (minus 4,8 Prozent) und die Zahl der Getöteten auf 158 (minus 16,4 Prozent) zurück.

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